Säugetiere

Malaienbär

Helarctos malayanus

Der kleinste der Bären, mit einem auffälligen hellen, sonnenförmigen Fleck auf der Brust und einer sehr langen Zunge, ist der Malaienbär ein Kletterer der asiatischen Wälder.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameHelarctos malayanus
Gewicht25–65 kg
Lebensdauercirca 25 anni
GrößeKlein für einen Bären: etwa 1,2-1,5 m
Energie3/5

Charakter

Nachtaktiv, einzelgängerisch, ausgezeichneter Kletterer

Ernährung

Allesfresser: Früchte, Insekten, Honig, kleine Tiere

Der kleinste der Bären

Der Malaienbär, auch 'Sonnenbär' genannt, ist der kleinste der lebenden Bären. Er hat einen gedrungenen, muskulösen Körper, bedeckt von kurzem, glattem schwarzem Fell, und eine helle Schnauze. Sein auffälligstes Merkmal ist ein auffälliger Fleck von heller Farbe, von Gelb bis Orange, auf der Brust: Die Form dieses Flecks, die an die aufgehende Sonne erinnert, hat ihm seinen volkstümlichen Namen eingebracht. Er besitzt zudem lange, gebogene Krallen, perfekt zum Klettern, und eine außergewöhnlich lange Zunge, an seine Ernährung angepasst.

Lebensraum und Verbreitung

Er lebt in den tropischen Regenwäldern Südostasiens, in einem breiten Gürtel, der Indonesien, Malaysia, Indochina und andere Regionen umfasst. Es ist ein eng an den Wald gebundenes und außergewöhnlich geschicktes Klettertier: Er verbringt einen großen Teil seiner Zeit in den Bäumen, wo er nach Nahrung sucht, ruht und eine Art Nest zwischen den Ästen baut.

Verhalten und Ernährung

Der Malaienbär ist ein opportunistischer Allesfresser. Er ernährt sich von Früchten, Insekten, kleinen Tieren und liebt vor allem Honig: Seine sehr lange Zunge erlaubt ihm, den Honig und die Larven im Inneren von Bienenstöcken und Insektennestern in den Bäumen zu erreichen, daher der englische Beiname 'Honigbär'. Es ist ein überwiegend nachtaktives, einzelgängerisches und scheues Tier.

Wissenswertes

Trotz seiner geringen Größe hat der Malaienbär beträchtliche Kraft und kräftige Kiefer, fähig, Baumstämme auf der Suche nach Nahrung zu öffnen. Die Haut seines Halses ist besonders locker: Wird er von einem Fressfeind gepackt, kann sich der Bär in seiner eigenen Haut umdrehen, um den Angreifer zu beißen, eine ungewöhnliche Verteidigung.

Schutz

Der Malaienbär wird als gefährdete Art eingestuft. Die Hauptbedrohungen sind die Zerstörung der tropischen Wälder durch Abholzung und Plantagen sowie die Wilderei. Der Schutz der Wälder Südostasiens ist für das Überleben dieses kleinen und faszinierenden baumbewohnenden Bären unerlässlich.

Vorteile

  • Der kleinste Bär der Welt
  • Auffälliger Sonnenfleck auf der Brust, unverwechselbar
  • Außergewöhnlicher Kletterer
  • Sehr lange Zunge für Honig

Nachteile

  • Gefährdete Art
  • Bedroht durch Entwaldung und Wilderei
  • Hängt von tropischen Wäldern ab

Häufige Fragen

Warum heißt er Sonnenbär?
Wegen des auffälligen Flecks von heller Farbe, von Gelb bis Orange, den er auf der Brust trägt: Seine Form erinnert an die aufgehende Sonne. Es ist das auffälligste Merkmal des Malaienbären und brachte ihm seinen volkstümlichen Namen ein.
Warum hat der Malaienbär eine so lange Zunge?
Seine außergewöhnlich lange Zunge erlaubt ihm, den Honig und die Larven im Inneren von Bienenstöcken und Insektennestern in den Bäumen zu erreichen. Er liebt Honig, sodass er im Englischen 'Honigbär' genannt wird.
Ist der Malaienbär wirklich der kleinste?
Ja, er ist der kleinste der lebenden Bären. Trotz seiner geringen Größe hat er beträchtliche Kraft und kräftige Kiefer, fähig, Baumstämme auf der Suche nach Nahrung zu öffnen.
Warum ist der Malaienbär bedroht?
Er wird als gefährdete Art eingestuft. Die Hauptbedrohungen sind die Zerstörung der tropischen Wälder durch Abholzung und Plantagen sowie die Wilderei. Der Schutz seiner Wälder ist unerlässlich.

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