Säugetiere

Honigdachs

Mellivora capensis

Klein, aber legendär für seine Kühnheit: Der Honigdachs stellt sich Giftschlangen, Bienen und weit größeren Räubern, ohne je zurückzuweichen.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameMellivora capensis
Gewicht7-16 kg
Lebensdauer7-8 anni
GrößeMittel
Energie5/5

Charakter

Kühn, zäh und aggressiv, unter den mutigsten Tieren der Welt. Einzelgängerisch und nachtaktiv; er stellt sich furchtlos weit größeren Gegnern und kämpft lieber, als zu fliehen.

Ernährung

Allesfresser: Insekten, Nagetiere, Reptilien, Eier, Wurzeln, Früchte und, wie sein Name sagt, Honig und Bienenlarven.

Klein, aber furchtlos

Der Honigdachs, auch Ratel genannt, ist ein mittelgroßer Marder von gedrungenem, kräftigem Aussehen. Sein Fell ist unverwechselbar: Der Rücken, von Kopf bis Schwanz, ist von einem silbergrauen oder weißlichen Band bedeckt, während die Unterseite schwarz ist. Er hat kurze, kräftige Beine mit langen Krallen und eine dicke, erstaunlich lockere Haut, die ihm erlaubt, sich zu drehen und zu beißen, selbst wenn er gepackt wird. Sein wahrer Ruhm gründet jedoch auf seinem Charakter: Er gilt als eines der mutigsten und sturköpfigsten Tiere der Welt.

Kühnheit in Tiergestalt

Der Honigdachs ist berühmt für seine unglaubliche Aggressivität und Zähigkeit. Er zögert nicht, sich weit größeren Tieren wie Löwen oder Hyänen zu stellen und seine Nahrung oder sein Revier gegen jeden Gegner zu verteidigen. Diese Kühnheit wird von bemerkenswerten Abwehrmitteln gestützt: Die dicke Haut widersteht vielen Bissen und Stichen, und er besitzt Drüsen, die einen starken Geruch absondern, um Feinde abzuschrecken. Es ist ein Tier, das lieber kämpft als flieht.

Ein Jäger und ein Honigliebhaber

Die Nahrung des Honigdachses ist äußerst vielfältig: Insekten, Nagetiere, Reptilien, Eier, Wurzeln, Früchte und, wie sein Name sagt, Honig und Bienenlarven. Um die Bienenstöcke zu erreichen, trotzt er furchtlos den Stichen der Bienen. Er ist ein geschickter Gräber, der seine kräftigen Krallen nutzt, um Beute aus dem Boden zu holen. Er ist auch für seine überraschende Resistenz gegen das Gift mancher Schlangen bekannt, die er jagt und frisst; nach einem Biss kann er benommen sein, erholt sich aber oft und setzt seine Mahlzeit fort.

Verhalten und Intelligenz

Der Honigdachs ist meist einzelgängerisch und vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv. Er ist auch erstaunlich intelligent: Man hat Tiere beobachtet, die Gegenstände als Werkzeuge nutzen und Probleme lösen, um aus Gehegen zu entkommen, was ihn zu einem der einfallsreichsten Säugetiere macht.

Schutz

Der Honigdachs ist als nicht gefährdet eingestuft und hat ein sehr weites Verbreitungsgebiet, das große Teile Afrikas und Südwestasiens umfasst. Er ist keine weltweit bedrohte Art, auch dank seiner außergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit und des Charakters, der ihn zu einem Überlebenskünstler macht.

Häufige Fragen

Warum gilt der Honigdachs als so mutig?
Wegen seiner außergewöhnlichen Kühnheit und Zähigkeit: Er stellt sich ohne Zögern weit größeren Tieren wie Löwen und Hyänen und verteidigt Nahrung und Revier mit äußerster Entschlossenheit. Er kämpft lieber, als zu fliehen, was ihm den Ruf eines furchtlosen Tieres eingebracht hat.
Stimmt es, dass er Schlangengift widersteht?
Er zeigt eine bemerkenswerte Resistenz gegen das Gift mancher Schlangen, die er jagt und frisst. Nach einem Biss kann er eine Weile benommen sein, erholt sich aber oft und setzt seine Mahlzeit fort. Diese Resistenz ist einer seiner erstaunlichsten Züge.
Warum heißt er Honigdachs?
Weil er Honig und Bienenlarven liebt: Um die Bienenstöcke zu erreichen, trotzt er furchtlos den Stichen. Trotz Name und Ähnlichkeit ist er nicht eng mit den echten europäischen Dachsen verwandt; sein anderer Name ist Ratel.
Ist der Honigdachs intelligent?
Ja, erstaunlich. Man hat Tiere beobachtet, die Gegenstände als Werkzeuge nutzen und komplexe Probleme lösen, um aus Gehegen zu entkommen, was ihn zu einem der einfallsreichsten und anpassungsfähigsten Säugetiere macht.

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