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Roter Thun
Thunnus thynnus
Ein stählerner Pfeil der Meere: Der Rote Thun gehört zu den schnellsten und kräftigsten Fischen des Ozeans, ein warmblütiger Athlet, der den Atlantik in gewaltigen Wanderungen durchquert.
Eigenschaften
Charakter
Räuber an der Spitze der Nahrungskette, sehr schnell und unermüdlich. Er schwimmt in Schwärmen mit koordinierten Manövern; ein großer Wanderer, der die Ozeane durchquert.
Ernährung
Fleischfresser: kleinere Fische, Tintenfische und Krebstiere, oft in der Gruppe mit koordinierten Manövern gejagt.
Ein Athlet der Ozeane
Der Rote Thun ist einer der größten, schnellsten und kräftigsten Fische des Meeres. Sein Körper, schlank und kräftig wie ein Torpedo, ist auf Geschwindigkeit gebaut: der spitze Kopf, die Flossen, die sich in besondere Schlitze zurückziehen, um den Widerstand zu verringern, und eine steife, überaus kräftige, halbmondförmige Schwanzflosse, die ihn wie ein Motor antreibt. Ein ausgewachsenes Tier kann zwei Meter Länge überschreiten und Hunderte Kilogramm wiegen. Der Rücken ist metallisch dunkelblau, die Flanken silbrig.
Ein warmblütiger Fisch
Ein außergewöhnliches Merkmal unterscheidet den Roten Thun von den meisten Fischen: die Fähigkeit, seine Körpertemperatur höher zu halten als die des umgebenden Wassers. Dank eines speziellen Wärmeaustauschsystems im Blut bleiben seine Muskeln auch in kalten Gewässern warm und leistungsfähig. Das erlaubt ihm, unermüdlich zu schwimmen und beim Verfolgen der Beute beeindruckende Geschwindigkeiten zu erreichen, ein seltener Vorteil in der Welt der Fische.
Große Wanderungen
Der Rote Thun ist ein unermüdlicher Reisender. Er durchquert ganze Ozeane auf seinen Wanderungen und zieht zwischen Nahrungsgebieten und Laichgründen. Das Mittelmeer ist einer der wichtigsten Orte, an denen sich diese Art fortpflanzt. Er ist ein Räuber an der Spitze der Nahrungskette, der sich von kleineren Fischen, Tintenfischen und Krebstieren ernährt und oft in Schwärmen mit koordinierten Manövern jagt.
Ein kostbarer und umkämpfter Fisch
Der Rote Thun war seit jeher einer der wertvollsten und begehrtesten Fische am Markt, was ihn zum Ziel einer überaus intensiven Fischerei machte. Jahrzehntelang wurden seine Bestände überfischt und brachten die Art an den Rand des Zusammenbruchs.
Schutz
Nach Jahren schweren Rückgangs ist der Rote Thun heute als nicht gefährdet eingestuft, dank strenger internationaler Fischereimanagement-Maßnahmen, Quoten und Kontrollen, die eine bemerkenswerte Erholung ermöglicht haben. Er ist ein seltenes und wichtiges Beispiel dafür, wie verantwortliches Management eine Meeresart wieder gesunden lassen kann. Wachsamkeit bleibt jedoch wesentlich, um die erzielten Fortschritte nicht zunichte zu machen.



