Roter Thun

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Fische

Roter Thun

Thunnus thynnus

Ein stählerner Pfeil der Meere: Der Rote Thun gehört zu den schnellsten und kräftigsten Fischen des Ozeans, ein warmblütiger Athlet, der den Atlantik in gewaltigen Wanderungen durchquert.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameThunnus thynnus
Lebensdauer15-40 anni
GrößeSehr groß
Energie5/5

Charakter

Räuber an der Spitze der Nahrungskette, sehr schnell und unermüdlich. Er schwimmt in Schwärmen mit koordinierten Manövern; ein großer Wanderer, der die Ozeane durchquert.

Ernährung

Fleischfresser: kleinere Fische, Tintenfische und Krebstiere, oft in der Gruppe mit koordinierten Manövern gejagt.

Ein Athlet der Ozeane

Der Rote Thun ist einer der größten, schnellsten und kräftigsten Fische des Meeres. Sein Körper, schlank und kräftig wie ein Torpedo, ist auf Geschwindigkeit gebaut: der spitze Kopf, die Flossen, die sich in besondere Schlitze zurückziehen, um den Widerstand zu verringern, und eine steife, überaus kräftige, halbmondförmige Schwanzflosse, die ihn wie ein Motor antreibt. Ein ausgewachsenes Tier kann zwei Meter Länge überschreiten und Hunderte Kilogramm wiegen. Der Rücken ist metallisch dunkelblau, die Flanken silbrig.

Ein warmblütiger Fisch

Ein außergewöhnliches Merkmal unterscheidet den Roten Thun von den meisten Fischen: die Fähigkeit, seine Körpertemperatur höher zu halten als die des umgebenden Wassers. Dank eines speziellen Wärmeaustauschsystems im Blut bleiben seine Muskeln auch in kalten Gewässern warm und leistungsfähig. Das erlaubt ihm, unermüdlich zu schwimmen und beim Verfolgen der Beute beeindruckende Geschwindigkeiten zu erreichen, ein seltener Vorteil in der Welt der Fische.

Große Wanderungen

Der Rote Thun ist ein unermüdlicher Reisender. Er durchquert ganze Ozeane auf seinen Wanderungen und zieht zwischen Nahrungsgebieten und Laichgründen. Das Mittelmeer ist einer der wichtigsten Orte, an denen sich diese Art fortpflanzt. Er ist ein Räuber an der Spitze der Nahrungskette, der sich von kleineren Fischen, Tintenfischen und Krebstieren ernährt und oft in Schwärmen mit koordinierten Manövern jagt.

Ein kostbarer und umkämpfter Fisch

Der Rote Thun war seit jeher einer der wertvollsten und begehrtesten Fische am Markt, was ihn zum Ziel einer überaus intensiven Fischerei machte. Jahrzehntelang wurden seine Bestände überfischt und brachten die Art an den Rand des Zusammenbruchs.

Schutz

Nach Jahren schweren Rückgangs ist der Rote Thun heute als nicht gefährdet eingestuft, dank strenger internationaler Fischereimanagement-Maßnahmen, Quoten und Kontrollen, die eine bemerkenswerte Erholung ermöglicht haben. Er ist ein seltenes und wichtiges Beispiel dafür, wie verantwortliches Management eine Meeresart wieder gesunden lassen kann. Wachsamkeit bleibt jedoch wesentlich, um die erzielten Fortschritte nicht zunichte zu machen.

Häufige Fragen

Stimmt es, dass der Rote Thun warmblütig ist?
Teilweise ja. Anders als die meisten Fische hält er die Temperatur einiger Muskeln höher als die des Wassers, dank eines speziellen Wärmeaustauschsystems. Das erlaubt ihm, auch in kalten Gewässern schnell zu schwimmen.
Wie schnell ist der Rote Thun?
Er gehört zu den schnellsten Fischen des Meeres. Sein torpedoförmiger Körper, die einziehbaren Flossen und die kräftige halbmondförmige Schwanzflosse lassen ihn beim Verfolgen der Beute beeindruckende Geschwindigkeiten erreichen, getragen von seinen warmen, leistungsfähigen Muskeln.
Wo pflanzt sich der Rote Thun fort?
Das Mittelmeer ist einer der wichtigsten Orte für seine Fortpflanzung. Der Rote Thun ist ein großer Wanderer, der ganze Ozeane durchquert und zwischen Nahrungsgebieten und Laichgründen zieht.
Ist der Rote Thun bedroht?
Jahrzehntelang wurde er schwer überfischt, doch heute ist er dank strenger internationaler Maßnahmen, die seine Erholung ermöglicht haben, als nicht gefährdet eingestuft. Ein sorgfältiges Management bleibt jedoch nötig, um die Fortschritte nicht zunichtezumachen.

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