Rotkehlchen
Vögel

Rotkehlchen

Erithacus rubecula

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) ist einer der beliebtesten und bekanntesten Kleinvögel Europas, unverwechselbar durch sein warm oranges Gesicht und seine orange Brust. Häufig in Wäldern, Parks und Gärten, ist es berühmt für das Zutrauen, mit dem es sich dem Menschen nähert — besonders in Großbritannien, wo es dem Gärtner folgt, um Würmer aus der umgegrabenen Erde zu schnappen. Hinter dem niedlichen Aussehen verbirgt sich jedoch ein überraschend kampflustiges, territoriales Wesen. Es singt fast das ganze Jahr, auch im Winter und nachts. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameErithacus rubecula
Gewicht16-22 g
Lebensdauer~1-2 anni in natura (fino a 8+ anni)
GrößePiccolissima (12,5-14 cm, apertura alare 20-22 cm)
Energie4/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust2/5

Charakter

Ein kleiner, lebhafter, tagaktiver und stark territorialer Wildsingvogel. Trotz seines niedlichen Aussehens und der sprichwörtlichen Zutraulichkeit zum Menschen (besonders in Großbritannien, wo es dem Gärtner folgt) ist es ein einzelgängerischer, kampflustiger Vogel, der sein Revier auch im Winter entschlossen verteidigt. Es singt fast das ganze Jahr, auch nachts. Es ist KEIN Käfig- oder Haustier: es ist wilde Vogelwelt, in ihrem Lebensraum zu beobachten und zu schützen; man kann ihm mit Winterfutterstellen, Hecken und Unterholz helfen.

Ernährung

Überwiegend insektenfressend, mit flexibler, jahreszeitlicher Kost: Insekten, Larven, Regenwürmer, Spinnen und andere Kleinwirbellose in Frühling und Sommer; Beeren, Früchte und Samen in Herbst und Winter. Es jagt vom niedrigen Ansitz und nutzt die vom Gärtner (oder von Wildschweinen) umgegrabene Erde, um freigelegte Beute zu finden. Im Winter besucht es gern Futterstellen (Fette, kleine Sämereien, Mehlwürmer).

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula), englisch „European robin", ist einer der beliebtesten, vertrautesten und bekanntesten Singvögel Europas: eine feste Größe in Wäldern, Parks und Gärten und eine wahre Ikone des Winters. Berühmt für:

  • Die orange Brust: sein rostorangenes Gesicht und seine Brust machen es unverwechselbar
  • Sein Zutrauen zum Menschen: es nähert sich dem Gärtner, um Würmer aus der umgegrabenen Erde zu schnappen
  • Das kampflustige Wesen: hinter dem niedlichen Aussehen ein höchst territorialer, aggressiver Vogel
  • Den fast ununterbrochenen Gesang: es singt fast das ganze Jahr, auch im Winter und nachts
  • Die Verbindung zu Weihnachten: in Großbritannien das Symbol schlechthin der Winterfeiertage
  • Den ersten „Gartenvogel" des Portals: es eröffnet die Kategorie der Singvögel

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC). Es tritt ins Portal als erster Vertreter der Sperlingsvögel (Passeriformes), der riesigen Ordnung der „Sitzvögel", zu der mehr als die Hälfte aller Vogelarten der Welt gehört — hier neben den bereits vertretenen Sperlingsvögeln wie Schwalben und Rabenvögeln.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Passeriformes (Sperlingsvögel, „Sitz-" oder Singvögel), Familie Muscicapidae (Altweltschnäpper). Früher wurde es zu den Turdidae gestellt, der Familie der Drosseln und Amseln, denen es in Aussehen und Gewohnheiten ähnelt. Die europäische Art ist Erithacus rubecula. Im Portal eröffnet es die neue Kategorie der Sperlingsvögel. Zur Unterscheidung: der amerikanische „Robin" (Turdus migratorius) ist KEIN Rotkehlchen, sondern eine viel größere Drossel — britische Siedler nannten ihn wegen der rötlichen Brust „robin"; der Rotschwanz hat ebenfalls rötliche Töne, vor allem an Schwanz und Bauch, und ist schlanker; junge Rotkehlchen haben keine orange Brust: sie sind braun und dicht gefleckt und entwickeln das Rot erst beim Heranwachsen. Etymologie: „Erithacus" kommt aus dem Altgriechischen für einen kleinen Einzelgänger-Vogel; „rubecula" verweist auf das Rot der Brust. Parameter: Länge etwa 12,5-14 cm. Gewicht etwa 16-22 g. Flügelspannweite etwa 20-22 cm. Lebensdauer: in der Natur kurz, oft ein oder zwei Jahre (hohe Jungensterblichkeit), doch manche Tiere über 8 Jahre. Fortpflanzung: brütet in Höhlen und Nischen, manchmal an ungewöhnlichen Orten (Töpfe, Kästen, liegengelassenes Werkzeug).

Lebensraum und Verbreitung

Ein typisch eurasischer Vogel: Areal über weite Teile Europas, ostwärts bis Westsibirien, südwärts bis Nordafrika; nördliche und östliche Populationen Zugvögel, die im Süden und Westen Europas (auch Italien) weitgehend Standvögel. Bevorzugte Lebensräume — Orte mit Bäumen, Sträuchern und Unterholz: Laub- und Mischwälder mit dichtem Unterholz; Gärten, Parks und Hecken, auch in Städten; Waldränder, Lichtungen und Kulturland mit Bäumen und Büschen. Sein Verhalten gegenüber dem Menschen ist sehr unterschiedlich: in Großbritannien berühmt für seine Zutraulichkeit (folgt dem Gärtner, setzt sich dicht daneben); auf dem europäischen Kontinent eher scheu und waldgebunden. Im Winter ein willkommener Gast in Gärten und an Futterstellen. IUCN: Nicht gefährdet; eine der häufigsten und am weitesten verbreiteten Arten seines Areals, lokal aber durch Verlust von Hecken und Unterholz betroffen.

Ernährung

Überwiegend insektenfressend, aber mit flexibler, jahreszeitlich wechselnder Kost. Es frisst: Insekten und Larven (Grundlage, vor allem Frühling und Sommer); Regenwürmer, Spinnen und andere Kleinwirbellose; sowie Beeren, Früchte und Samen (wichtig in Herbst und Winter, wenn Insekten knapp sind). Gewohnheiten: die Ansitzjagd (von einer niedrigen Warte späht es den Boden ab und stößt dann rasch herab); das „Folgen des Grabenden" (im Garten nutzt es die vom Gärtner umgegrabene Erde — in der Natur die von Wildschweinen aufgewühlte — für freigelegte Würmer und Larven); und die Nutzung von Futterstellen (im Winter: Fette, kleine Sämereien, Mehlwürmer). Es ist ein cleverer Opportunist: das Folgen großer Tiere (und des Menschen) erklärt zum Teil seine sprichwörtliche Zutraulichkeit, dort wo es nicht bejagt wird.

Körperliche Merkmale

Ein kleiner, rundlich wirkender, liebenswerter Vogel, doch unverwechselbar durch die Farbe. Brust und Gesicht — das Erkennungsmerkmal: Brust, Kehle und Stirn warm rostorange, bis ins Gesicht reichend; ein grau-bläulicher Saum trennt das Orange vom Braun des Rückens und vom Weiß des Bauches. Körper und Gefieder: olivbraune Oberseite, weißlicher Bauch; runder Körper, bei Kälte oft „aufgeplustert" (wie ein Bällchen); große dunkle Augen, nützlich bei wenig Licht; dünne Beine und feiner Insektenfresser-Schnabel. Besonderheiten: Männchen und Weibchen sehen gleich aus (kein sichtbarer Dimorphismus); die Jungen sind ganz anders — braun und gefleckt, ohne Orange, um die territoriale Aggression der Altvögel nicht auszulösen.

Verhalten und Wissenswertes

Ein einzelgängerischer, stark territorialer, tagaktiver Vogel. Trotz des zarten Aussehens einer der kampflustigsten Charaktere unter den Gartenvögeln. Wissenswertes: der kleine Krieger (Männchen, im Winter auch Weibchen, greifen Eindringlinge entschlossen an, die orange Brust voran; Kämpfe können heftig, selten tödlich sein). Die Brust als „Flagge" (schon ein Büschel roter Federn löst den Angriff eines Männchens aus: es ist die Farbe; daher werden rotlose Jungvögel geduldet). Der Winter- und Nachtsänger (singt fast das ganze Jahr, oft nachts an Straßenlaternen — daher mit der Nachtigall verwechselt). Der Weihnachtsvogel (in Großbritannien Symbol der Feiertage; viktorianische Postboten in roten Uniformen hießen „robins"; Nationalvogel des Vereinigten Königreichs). Nester an seltsamen Orten (alte Stiefel, Teekannen, Gießkannen, Jackentaschen). Der „Kompass" des Rotkehlchens (Leitart der Forschung zur Magnetorezeption der Vögel, an Sehen und Licht gekoppelt).

Vorteile

  • Piccolo uccello amatissimo e inconfondibile, simbolo dei giardini e dell'inverno
  • Confidente con l'uomo: facile da osservare e da attirare con le mangiatoie
  • Canta quasi tutto l'anno, anche d'inverno e di notte
  • IUCN Least Concern: comune e diffuso in gran parte d'Europa

Nachteile

  • NON è un uccello da gabbia: è avifauna selvatica protetta
  • Sorprendentemente aggressivo e territoriale verso i propri simili
  • Vita media breve in natura, con alta mortalità giovanile
  • Risente localmente della perdita di siepi, sottobosco e aree verdi

Häufige Fragen

Perché il pettirosso è così confidente con l'uomo?
La proverbiale confidenza del Pettirosso, particolarmente spiccata in Gran Bretagna, nasce probabilmente dalle sue abitudini alimentari. In natura questi uccelli seguono grandi animali che smuovono il terreno — come i cinghiali — per approfittare di lombrichi e larve portati in superficie. In giardino, l'uomo che zappa o rivolta la terra svolge lo stesso ruolo: il Pettirosso impara presto a seguirlo da vicino per cibarsi facilmente. Va però chiarito che questa confidenza varia molto: nell'Europa continentale, dove in passato la cattura di piccoli uccelli era più diffusa, il Pettirosso è spesso assai più schivo che nelle isole britanniche.
È vero che il pettirosso è aggressivo nonostante l'aspetto tenero?
Sì, ed è uno dei contrasti più sorprendenti di questo uccello. Dietro l'aspetto grazioso, il Pettirosso è estremamente territoriale e combattivo. I maschi (e d'inverno anche le femmine, che difendono un proprio territorio) attaccano con decisione gli intrusi della stessa specie, esibendo il petto arancione come segnale di minaccia. Gli scontri possono essere violenti e in rari casi mortali: le lotte territoriali sono una causa non trascurabile di mortalità tra gli adulti. È stato dimostrato che è soprattutto il colore rosso del petto a scatenare l'aggressività, tanto che un semplice ciuffo di piume rosse può provocare l'attacco di un maschio.
Il pettirosso americano è la stessa specie di quello europeo?
No, sono due uccelli diversi e nemmeno parenti stretti. Il Pettirosso europeo (Erithacus rubecula) è un piccolo passeriforme della famiglia dei Muscicapidae. Il cosiddetto 'robin' americano (Turdus migratorius) è invece un tordo molto più grande, della famiglia dei Turdidae. I coloni britannici, vedendo il petto rossiccio dell'uccello americano, lo chiamarono 'robin' in ricordo del loro pettirosso di casa, ma si tratta di specie distinte che condividono solo il colore del petto e il nome popolare.
Si può tenere un pettirosso in gabbia?
No. Il Pettirosso è un uccello selvatico protetto e non è un animale da gabbia né da compagnia. In Italia e in gran parte d'Europa la cattura e la detenzione di uccelli selvatici autoctoni sono vietate dalla legge. Il modo giusto per 'avere vicino' un pettirosso è attirarlo e aiutarlo nel suo ambiente naturale: si possono allestire mangiatoie invernali con grassi e piccoli semi, mantenere siepi, cespugli e zone di sottobosco dove possa cercare cibo e nidificare, e fornire acqua pulita. Così si potrà godere della sua presenza, del suo canto e della sua confidenza senza privarlo della libertà.

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