Rotwangen-Schmuckschildkröte
Reptilien

Rotwangen-Schmuckschildkröte

Trachemys scripta elegans

Die Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans) ist die weltweit verbreitetste aquatische Heimtierschildkröte, erkennbar am leuchtend roten Fleck hinter jedem Auge. Heimisch im süd-zentralen Nordamerika, wurde sie millionenfach als „Babyschildkröte" verkauft. Gerade deshalb haben ausgesetzte oder entkommene Tiere sie zu einer der schädlichsten invasiven Arten der Erde gemacht, die heimische Schildkröten wie die Europäische Sumpfschildkröte verdrängen kann. Allesfresserisch, robust und langlebig (über 20-30 Jahre), muss sie verantwortungsvoll gehalten und NIE freigelassen werden. IUCN Nicht gefährdet (aber invasiv).

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameTrachemys scripta elegans
GewichtFino a ~1-2 kg (adulti)
Lebensdauer20-30+ anni
GrößeMedia (carapace 15-30 cm; femmine più grandi)
Energie2/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust1/5

Charakter

Eine tagaktive Wasserschildkröte, lebhaft, robust und sehr anpassungsfähig. Sie verbringt viel Zeit im Wasser, kommt aber oft zum Sonnen auf Stämme und Felsen und gleitet beim kleinsten Alarm ins Wasser (daher „Slider"). Sie ist nicht das „einfache" Tier, für das man sie oft hält: sie wächst stark, lebt Jahrzehnte und braucht große, gefilterte Becken mit Sonnenplatz und UVB-Lampe sowie korrekte Kost. Sie darf NIE freigelassen werden: außerhalb ihres Areals ist sie eine schädliche invasive Art, in der EU vom Handel ausgeschlossen, die heimische Schildkröten verdrängt.

Ernährung

Allesfresser mit altersabhängiger Kost: jung vor allem fleischfressend (Insekten, Larven, kleine Fische, Kaulquappen, Würmer, Krebstiere), adult zunehmend pflanzlich (Wasserpflanzen, Algen, Blätter, Triebe), gelegentlich Aasfresser. Sie frisst untergetaucht. In Haltung ist eine abwechslungsreiche, ausgewogene Kost nötig, mit passendem Pflanzen- und Kalziumanteil (und UVB-Licht), um schwere Panzer- und Knochenprobleme zu vermeiden. Gefräßigkeit und Nahrungsflexibilität gehören zu den Gründen ihres Erfolgs als invasive Art.

Die Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans), englisch „red-eared slider", ist die bekannteste und meistverkaufte Süßwasser-Heimtierschildkröte der Welt — und, wider Willen, eine der problematischsten invasiven Arten. Berühmt für:

  • Die „roten Wangen": der leuchtend rot-orange Fleck hinter jedem Auge, der ihr den Namen gibt
  • Ihre riesige Beliebtheit als Heimtier: millionenfach als Aquarien-„Babyschildkröte" verkauft
  • Die Kehrseite: ausgesetzte Tiere machten sie zu einer der schlimmsten Invasiven der Welt
  • Langlebigkeit: über 20-30 Jahre, weit länger als viele Käufer erwarten
  • Das „Slider"-Verhalten: sie gleitet beim kleinsten Alarm von den Sonnenplätzen ins Wasser
  • Robustheit: anpassungsfähig und zäh, gedeiht sie in sehr vielen Gewässern

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC) im Heimatgebiet, doch sie zählt zu den 100 schlimmsten invasiven Arten der Welt. Sie tritt ins Portal unter den Schildkröten, neben Europäischer Sumpfschildkröte, Matamata, Schnappschildkröte und anderen: ein Musterbeispiel dafür, wie ein geliebtes Tier bei schlechtem Umgang zum ökologischen Problem wird.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Testudines, Familie Emydidae (Neuwelt-Sumpfschildkröten). Sie ist eine der Unterarten der Buchstaben-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta): genau Trachemys scripta elegans. Im Portal steht sie bei den Schildkröten (Süßwasser- und Sumpfschildkröten). Zur Unterscheidung: die Europäische Sumpfschildkröte (Emys orbicularis), auch im Portal, ist die heimische Wasserschildkröte, die der Slider verdrängt — dunkler, ohne roten Fleck; andere Unterarten von Trachemys scripta (z. B. die Gelbbauch-Form) haben gelbe statt rote Flecken; andere nordamerikanische Emydiden wie Pseudemys, Graptemys und Chrysemys haben andere Muster. Etymologie: „Trachemys" verweist auf die Panzeroberfläche; „scripta" und „elegans" auf die auffälligen gelben Zeichnungen; „slider" vom raschen „Hineingleiten" ins Wasser bei Gefahr. Parameter: Panzerlänge meist 15-30 cm; Weibchen deutlich größer. Gewicht Adulte erreichen und übertreffen 1-2 kg. Dimorphismus: Männchen kleiner, aber mit sehr langen Vorderkrallen (Balz). Lebensdauer: bemerkenswert — in Haltung 20-30 Jahre und mehr, daher viele Aussetzungen. Fortpflanzung: Geschlecht der Jungtiere temperaturabhängig.

Lebensraum und Verbreitung

Klar umrissene Herkunft, heute aber durch den Menschen fast weltweite Verbreitung: heimisches Areal das süd-zentrale Nordamerika (Mississippi-Becken, Umgebung des Golfs von Mexiko); eingeführtes Areal fast überall — Europa (auch Italien), Asien, Australien, Südafrika, Südamerika — aus ausgesetzten oder entkommenen Heimtieren. Bevorzugte Lebensräume — stehende oder langsame, pflanzenreiche Süßgewässer: Teiche, Tümpel, Sümpfe; langsame Flüsse, Kanäle, Gräben; Park- und Gartenteiche, wo sich ausgesetzte Tiere oft sammeln. Eine stark aquatische, aber „sonnenliebende" Schildkröte: viel Zeit im Wasser, muss aber zum Sonnen (Basking) auf Stämme, Felsen oder Ufer, zur Thermoregulation und für die Panzergesundheit. Anpassungsfähigkeit, Allesfresser-Kost, schnelles Wachstum und konkurrenzstarke Aggressivität lassen sie in vielen Gewässern gedeihen, oft zulasten heimischer Schildkröten. Status: in der Natur Nicht gefährdet, außerhalb des Areals jedoch eine invasive Art mit großer Wirkung. In der EU sind Handel und Import dieser Unterart verboten: niemals freilassen.

Ernährung

Allesfresser mit stark altersabhängiger Kost: jung vor allem tierisch (Insekten, Larven, kleine Fische, Kaulquappen, Würmer, Krebstiere); adult zunehmend pflanzlich (Wasserpflanzen, Algen, Blätter, Triebe); gelegentlich Aas. Gewohnheiten: frisst im Wasser (untergetaucht, kräftige Kiefer); opportunistisch und gefräßig (daher Druck auf heimische Arten durch Konkurrenz um Nahrung und Sonnenplätze); in Haltung abwechslungsreiche, ausgewogene Kost nötig (Pflanzenanteil, Kalzium), sonst schwere Panzer- und Knochenprobleme. Gefräßigkeit, Nahrungsflexibilität und Robustheit machen sie zur exzellenten „Überlebenskünstlerin" — und außerhalb des Areals zur gefürchteten Konkurrentin.

Körperliche Merkmale

Mittelgroße Wasserschildkröte, vor allem jung lebhaft gefärbt. Kopf und „rote Wangen" — das Erkennungsmerkmal: leuchtend rot-oranger Fleck hinter jedem Auge (keine echten Außenohren); grünliche, fein gelb gestreifte Haut. Panzer (Carapax und Plastron): Carapax oliv- bis bräunlichgrün mit gelben Mustern, im Alter dunkler; Plastron gelb mit runden dunklen Flecken; Schwimmfüße mit kräftigen Krallen. Veränderungen mit Alter und Geschlecht: Jungtiere leuchtend grün, Töne verblassend; alte Männchen oft sehr dunkel (Melanismus); Weibchen größer, kleinere Männchen mit langen Vorderkrallen.

Verhalten und Wissenswertes

Ein aquatisches, tagaktives, sonnenliebendes Reptil, lebhaft und enorm anpassungsfähig. Genau diese Eigenschaften machen sie faszinierend — und zum Lehrbeispiel für die Probleme des unbedachten Exotenhandels. Wissenswertes: der Name „Slider" (reiht sich zum Sonnen auf Stämmen/Felsen, gleitet bei Gefahr blitzschnell ins Wasser; Basking dient Thermoregulation und UV). Die „Babyschildkröte", die nicht klein bleibt (winzig und grün verkauft, wächst stark, lebt Jahrzehnte, braucht große Filterbecken; daher Aussetzungen). Die globale Invasive (unter den 100 schlimmsten; konkurriert mit der Europäischen Sumpfschildkröte um Nahrung, Eiablageplätze und Sonnenplätze; EU-Handels-/Importverbot). Das „nie freilassen" (Aussetzen ist ökologischer Schaden und Vergehen; an Fachstellen wenden). Das Geschlecht durch das Klima (Inkubationstemperatur: kühler = Männchen, wärmer = Weibchen; klimaanfällig). Die überraschende Langlebigkeit (20-30 Jahre und mehr; viele Tiere überleben lange in Stadtteichen).

Vorteile

  • Tartaruga d'acqua vivace e affascinante da osservare, soprattutto durante il basking
  • Molto robusta e adattabile, resistente in cattività se ben gestita
  • Molto longeva: può accompagnare per decenni
  • Ottima 'ambasciatrice' per parlare di specie invasive e di acquisti responsabili

Nachteile

  • NON va MAI liberata in natura: è una delle specie invasive più dannose al mondo
  • Nell'UE importazione e commercio di questa sottospecie sono vietati
  • Cresce molto e vive decenni: richiede acquari ampi, filtrati, con basking e UVB
  • Le cure inadeguate causano gravi problemi a guscio e ossa; troppi acquisti d'impulso finiscono in abbandoni

Häufige Fragen

Perché la tartaruga dalle orecchie rosse è considerata una specie invasiva?
Perché, pur essendo originaria del Nord America, è stata venduta come animale da compagnia in tutto il mondo a milioni di esemplari, e moltissimi sono stati liberati o sono fuggiti in stagni, fiumi e laghetti. Grazie alla sua robustezza, alla dieta onnivora, alla rapida crescita e all'aggressività competitiva, riesce a insediarsi e a prosperare anche fuori dal suo areale. Lì entra in concorrenza con le tartarughe autoctone — in Europa soprattutto con la testuggine palustre europea (Emys orbicularis) — per il cibo, i siti di deposizione delle uova e i posatoi dove prendere il sole, spesso avvantaggiata dalla taglia maggiore. Per questo è inserita tra le 100 specie invasive più dannose del mondo e nell'Unione Europea il suo commercio e la sua importazione sono vietati.
È vero che non bisogna mai liberarla in uno stagno o in un fiume?
Sì, assolutamente. Liberare una tartaruga dalle orecchie rosse in natura non è un atto di gentilezza, ma un danno ambientale e, nell'UE, un illecito. Significa immettere una specie invasiva che compete con la fauna autoctona e può alterare gli equilibri di stagni e corsi d'acqua. Chi non è più in grado di tenere la propria tartaruga non deve mai abbandonarla: la cosa giusta è rivolgersi a centri di recupero specializzati, associazioni erpetologiche, oasi o veterinari esperti in rettili, che possono indicare soluzioni adeguate.
È un animale 'facile' come si crede quando si comprano i piccoli?
No, ed è uno dei grandi equivoci legati a questa specie. I piccoli, verdi e grandi pochi centimetri, sembrano animaletti economici e semplici da gestire, ma la realtà è ben diversa: crescono molto (il carapace può superare i 20-30 cm), possono vivere oltre 20-30 anni e hanno bisogno di acquari ampi e filtrati, con acqua pulita, una zona asciutta per il basking, una lampada UVB e una dieta varia ed equilibrata. Cure inadeguate portano spesso a gravi problemi al guscio e alle ossa. Proprio la sottovalutazione di queste esigenze è la causa principale dei numerosi abbandoni.
Che differenza c'è tra la tartaruga dalle orecchie rosse e la testuggine palustre europea?
Sono entrambe tartarughe d'acqua dolce, ma di origine e stato molto diversi. La tartaruga dalle orecchie rosse (Trachemys scripta elegans) è nordamericana, riconoscibile per le vistose macchie rosse dietro gli occhi, ed è una specie invasiva fuori dal suo areale. La testuggine palustre europea (Emys orbicularis) è invece la tartaruga d'acqua autoctona di gran parte d'Europa, più scura, priva delle macchie rosse, e in molte zone è minacciata e protetta. Il problema è proprio che la tartaruga dalle orecchie rosse, dove viene liberata, tende a soppiantare la palustre europea, sottraendole risorse e spazi: per questo la tutela della specie autoctona passa anche dalla gestione responsabile di quella esotica.

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