Säugetiere

Schneehase

Lepus timidus

Der Schneehase ist ein Gebirgshase, der mit den Jahreszeiten die Farbe wechselt und im Winter weiß wird, um sich im Schnee zu tarnen.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameLepus timidus
Gewicht2–5 kg
LebensdauerFino a 10 anni
GrößeLänge 45–65 cm
Energie4/5

Charakter

Scheu, dämmerungsaktiv, einzelgängerisch

Ernährung

Pflanzenfresser: Gras, Triebe, Rinde und Zweige

Beschreibung

Der Schneehase ist ein an kalte Klimate angepasster Hasenartiger, etwas kleiner und gedrungener als der Feldhase. Sein berühmtestes Merkmal ist der jahreszeitliche Fellwechsel: Im Sommer hat er ein graubraunes Fell, im Winter wird er reinweiß, um mit dem Schnee zu verschmelzen. Der Schwanz bleibt das ganze Jahr weiß, und die Ohren sind kürzer als beim Feldhasen, eine Anpassung zur Verringerung des Wärmeverlusts.

Lebensraum und Verbreitung

Er lebt in den kalten Regionen der Paläarktis, von Skandinavien bis Sibirien, mit isolierten Populationen in den Alpen, in Irland und auf einigen Inseln. Er bewohnt Tundra, Heiden und Hochgebirgsweiden und steigt im Sommer bis über die Baumgrenze auf.

Verhalten und Anpassungen

Seine großen Hinterfüße, breit und pelzbedeckt, wirken wie Schneeschuhe und erlauben ihm, sich flink über den Schnee zu bewegen. Er ist ein Pflanzenfresser und ernährt sich je nach Jahreszeit von Gras, Trieben, Rinde und Zweigen. Er ist vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv.

Wissenswertes

Der Farbwechsel des Fells wird eher von der Tageslänge als von der Temperatur gesteuert. Mit der Klimaerwärmung und immer späteren Schneefällen riskieren weiße Hasen, auf noch dunklem Boden aufzufallen und Fressfeinden ausgesetzt zu sein.

Schutz

Er gilt als nicht gefährdet, doch einige Populationen, etwa die in den Alpen, werden aufmerksam beobachtet. Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für diese an Schnee gebundene Art.

Vorteile

  • Außergewöhnliche jahreszeitliche Tarnung
  • Perfekt an Kälte und Schnee angepasst
  • Schneeschuh-artige Füße für die Fortbewegung im Schnee

Nachteile

  • Durch den Klimawandel bedroht
  • Weißes Fell macht ihn ohne Schnee sichtbar
  • Isolierte, verletzliche alpine Populationen

Häufige Fragen

Warum wird er im Winter weiß?
Das weiße Fell erlaubt ihm, sich im Schnee zu tarnen und Fressfeinden zu entgehen. Der Farbwechsel wird vor allem von der Tageslänge gesteuert, die das Nahen der Jahreszeiten anzeigt.
Wie unterscheidet er sich vom Feldhasen?
Er ist kleiner und gedrungener, hat kürzere Ohren und einen ganzjährig weißen Schwanz. Zudem wechselt er mit den Jahreszeiten die Farbe, was der Feldhase nicht tut.
Wie bewegt er sich im Schnee?
Seine Hinterfüße sind breit und mit dichtem Fell bedeckt und wirken wie Schneeschuhe. Das erlaubt ihm, flink über den Schnee zu laufen, ohne einzusinken.
Ist er bedroht?
Weltweit gilt er als nicht gefährdet, doch die Klimaerwärmung ist eine ernste Bedrohung: Kommt der Schnee spät, macht ihn sein weißes Fell auf dunklem Boden für Fressfeinde gut sichtbar.

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