Vögel

Senegal-Furchenschnabel

Lybius dubius

Ein auffälliger Vogel Westafrikas: Der Senegal-Furchenschnabel hat einen schweren hellen Schnabel mit Borsten und ein kontrastreiches Gefieder aus Schwarz, Weiß und Rot.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameLybius dubius
Gewicht≈ 90 g
GrößeKlein, gedrungener Körper
Energie3/5

Charakter

Gesellig, lebhaft, fruchtfressend

Ernährung

Fruchtfresser: Feigen und andere Früchte, Insekten

Ein Vogel mit „Bart" aus Borsten

Der Senegal-Furchenschnabel, auch Furchenschnabel-Bartvogel genannt, ist ein gedrungener, kräftiger Vogel Westafrikas mit kräftig gefärbtem Gefieder: Kopf, Rücken und Flügel schwarz, Bauch und Bürzel weiß und eine auffällige leuchtend rote Brust. Sein markantestes Merkmal ist der schwere helle Schnabel, an dessen Basis steife Borsten wie ein kleiner Bart sprießen — daher der Name „Bartvogel", den die ganze Familie teilt.

(Hinweis: Der von Wikidata angegebene Massewert von 89 kg ist für einen Vogel dieser Größe offensichtlich falsch; das tatsächliche Gewicht beträgt etwa 90 Gramm.)

Lebensraum und Verbreitung

Er lebt in Afrika nördlich des Äquators, im westlichen Gürtel des Kontinents, vom Senegal bis nach Zentralafrika. Er bewohnt baumbestandene Savannen, Buschland, Gärten und mit Obstbäumen, vor allem Feigenbäumen, reiche Anbaugebiete.

Verhalten und Ernährung

Er ernährt sich vor allem von Früchten, besonders Feigen, die er sehr gern frisst, und ergänzt die Kost mit Insekten. Er ist ein geselliger Vogel, oft paarweise oder in kleinen Gruppen zu sehen. Wie viele Bartvögel nistet er in Höhlen, die er in Baumstämme oder Termitenbauten meißelt, wo er seine Brut geschützt aufzieht.

Wissenswertes

Bartvögel sind nahe Verwandte der Tukane und Spechte und wie Letztere geschickte Holzmeißler. Der Senegal-Furchenschnabel zählt zu den bereits im 18. Jahrhundert wissenschaftlich beschriebenen Arten, dank seines für europäische Entdecker relativ zugänglichen Verbreitungsgebiets.

Schutz

Die Art ist in ihrem Verbreitungsgebiet häufig und weit verbreitet und gilt nicht als bedroht. Das Vorhandensein von Obstbäumen und geeigneten Nistplätzen ist für ihren Erhalt wichtig.

Vorteile

  • Kontrastreiches Gefieder und leuchtend rote Brust
  • Charakteristischer schwerer beborsteter Schnabel
  • Häufig und weit verbreitet im Verbreitungsgebiet

Nachteile

  • Auf Obstbäume und Nistplätze angewiesen
  • Kein Käfigvogel
  • Unauffällig, wenn nicht in Bewegung

Häufige Fragen

Warum heißt er „Bartvogel"?
Wegen der steifen Borsten, die an der Basis seines schweren Schnabels sprießen, ähnlich einem kleinen Bart. Es ist ein Merkmal der ganzen Bartvogel-Familie.
Was frisst er?
Er ernährt sich vor allem von Früchten, besonders Feigen, die er sehr gern frisst, und ergänzt die Kost mit Insekten.
Wo nistet er?
In Höhlen, die er in Baumstämme oder Termitenbauten meißelt, wo er seine Jungen geschützt aufzieht. Er ist mit Spechten und Tukanen verwandt.
Ist er eine bedrohte Art?
Nein, er ist in Westafrika häufig und weit verbreitet. Das Vorhandensein von Obstbäumen und geeigneten Nistplätzen ist für sein Überleben wichtig.

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