Säugetiere

Streifentenrek

Hemicentetes semispinosus

Bedeckt mit gelben und schwarzen Stacheln, ist der Streifentenrek ein kleines Säugetier Madagaskars, das einzige bekannte, das durch Vibrieren seiner Stacheln wie ein Insekt kommuniziert.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameHemicentetes semispinosus
GrößeSehr klein: wenige Zentimeter Länge
Energie3/5

Charakter

Bodenbewohnend, aktiv, kommuniziert durch Stridulation

Ernährung

Insektenfresser: vor allem Regenwürmer und Kleinwirbellose

Ein kleines, stachelbedecktes Säugetier

Der Streifentenrek ist ein kleines, kurioses, auf Madagaskar endemisches Säugetier. Sein Körper ist mit einer Mischung aus Haaren, Borsten und Stacheln bedeckt, angeordnet zu einem auffälligen Muster aus schwarzen und gelben Streifen, das ihn unverwechselbar macht. Er hat eine verlängerte, spitze Schnauze, geeignet zum Wühlen im Boden. Obwohl sein Aussehen vage an einen kleinen Igel erinnert, gehört der Tenrek zu einer ganz eigenen Säugetiergruppe, typisch für Madagaskar und Afrika.

Lebensraum und Verbreitung

Er lebt in den Tiefland- und Mittelgebirgsregenwäldern des Nordens und Ostens Madagaskars, passt sich aber auch an offene Landschaften und vom Menschen veränderte Umgebungen an. Es ist ein bodenbewohnendes Tier, das im Boden nach Nahrung gräbt und dort Baue und Verstecke anlegt.

Kommunikation mit Stacheln

Das außergewöhnlichste Merkmal des Streifentenreks ist seine Art zu kommunizieren. Auf dem Rücken, zum Hinterteil hin, besitzt er eine Gruppe besonders kräftiger Stacheln, die ein Stridulationsorgan bilden: Indem er sie aneinander reibt, erzeugt das Tier vibrierende, summende Laute, teils im Ultraschallbereich. Es ist das einzige bekannte Säugetier, das auf diese Weise kommuniziert, eine Technik, die sonst für Insekten wie Zikaden typisch ist. Diese Signale helfen den Individuen, besonders Müttern und Jungen, in der dichten Vegetation in Kontakt zu bleiben.

Ernährung und Verteidigung

Er ernährt sich vor allem von Regenwürmern und anderen kleinen Wirbellosen, die er durch Graben mit Schnauze und Pfoten fängt. Zur Verteidigung gegen Fressfeinde kann er die Stacheln von Hals und Rücken aufrichten, die sich leicht in die Haut des Angreifers bohren. Er wird als nicht gefährdete Art eingestuft, mit noch verbreiteten Beständen.

Vorteile

  • Das einzige durch Stridulation kommunizierende Säugetier
  • Auffällige gelbe und schwarze Streifen
  • Wirksame Verteidigungsstacheln
  • Noch verbreitete Bestände

Nachteile

  • Ungewöhnliches, wenig bekanntes Aussehen
  • Nur auf Madagaskar endemisch
  • Vor allem an die Regenwälder gebunden

Häufige Fragen

Stimmt es, dass er mit seinen Stacheln kommuniziert?
Ja, das ist sein außergewöhnlichstes Merkmal: Auf dem Rücken besitzt er eine Gruppe kräftiger Stacheln, die aneinander gerieben vibrierende Laute erzeugen, teils im Ultraschallbereich. Es ist das einzige bekannte Säugetier, das diese Technik, die Stridulation, nutzt, sonst typisch für Insekten wie Zikaden.
Ist er ein Igel?
Nein, obwohl sein stachelbedecktes Aussehen vage daran erinnert. Der Tenrek gehört zu einer ganz eigenen Säugetiergruppe, typisch für Madagaskar und Afrika, nicht nah verwandt mit den europäischen Igeln.
Was frisst er?
Er ernährt sich vor allem von Regenwürmern und anderen kleinen Wirbellosen, die er durch Graben im Boden mit seiner verlängerten Schnauze und den Pfoten fängt. Seine spitze Schnauze ist perfekt zum Wühlen in der Waldstreu.
Wie verteidigt er sich?
Zur Verteidigung gegen Fressfeinde kann er die Stacheln von Hals und Rücken aufrichten, die sich leicht in die Haut des Angreifers bohren und ihn abschrecken. Zusammen mit seiner auffälligen Färbung sind die Stacheln seine Hauptverteidigung.

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