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Pfefferminze
Mentha ×piperita
Frisch, scharf und reich an Menthol, ist die Pfefferminze eines der beliebtesten Küchenkräuter, sehr leicht zu kultivieren und fähig, Tees, Süßspeisen und Gerichte zu parfümieren.
Eigenschaften
Das erfrischendste Kraut
Die Pfefferminze ist eine stark aromatische, ausdauernde krautige Pflanze mit charakteristischem frischem, scharfem Duft. Sie ist eine Kreuzung aus Wasserminze und Grüner Minze und unterscheidet sich von anderen Minzen gerade durch ihren hohen Mentholgehalt, der ihr den intensiven, erfrischenden Geschmack verleiht. Sie hat aufrechte, oft rötlich gefärbte Stängel, ovale und gezähnte Blätter von dunklem Grün und kleine lila Blüten, die in Ähren angeordnet im Sommer erscheinen.
Herkunft und Verbreitung
Ursprünglich aus Europa und dem Nahen Osten, wird sie heute in sehr vielen Regionen der Welt angebaut. Als Hybride hat sie sich vor allem durch den Anbau verbreitet, auch wenn man sie gelegentlich in der Natur in der Nähe der Arten findet, von denen sie abstammt. Sie wurde ab dem 17. Jahrhundert in England systematisch kultiviert, und seither ist ihr Ruhm stetig gewachsen.
Kultur und Pflege
Die Pfefferminze gehört zu den am leichtesten zu kultivierenden Kräutern. Sie bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte und einen kühlen, reichen und stets feuchten Boden. Sie wächst mit großer Kraft dank ihrer Ausläufer, der unterirdischen Triebe, mit denen sie sich rasch ausbreitet: Deshalb empfiehlt es sich, sie im Topf zu kultivieren oder ihren Raum einzugrenzen, damit sie nicht den ganzen Garten überwuchert. Sie sollte regelmäßig gegossen und ab und zu zurückgeschnitten werden, um neue zarte, duftende Triebe anzuregen. Sie ist sehr winterhart und verträgt die winterliche Kälte gut.
Verwendung in der Küche und Wissenswertes
Die Blätter der Pfefferminze, frisch oder getrocknet, werden für Tees, Aufgüsse, Süßspeisen, Eis, Cocktails und herzhafte Gerichte verwendet. Das daraus gewonnene ätherische Öl ist sehr reich an Menthol und wird in Bonbons, Zahnpasten, Hygieneprodukten und in der Kräuterkunde eingesetzt. Sie ist auch eine Freundin des Gemüsegartens, denn ihr intensiver Duft hält viele unerwünschte Insekten fern.
Blütezeit
Praktische Tipps
Wasserbedarf: Reichlich, liebt feuchte Böden — prüfe vor dem Gießen immer die Substratfeuchte.
Bevorzugt Volle Sonne oder Halbschatten: sorge für das richtige Licht und drehe die Pflanze für gleichmäßiges Wachstum.
Empfohlener Boden: Kühl, reich und gut durchlässig. Erneuere das Substrat alle 1-2 Jahre.
Wische die Blätter mit einem feuchten Tuch ab, um die Photosynthese zu fördern.
Dünge während der Wachstumszeit (Frühling-Sommer) und pausiere im Winter.
Vorteile
- Frischer, mentholreicher Duft
- Sehr leicht zu kultivieren
- Hervorragend für Tees, Süßspeisen und Gerichte
- Hält viele Insekten vom Garten fern
Nachteile
- Invasiv: breitet sich rasch durch Ausläufer aus
- Braucht ständig feuchten Boden
- Am besten im Topf oder eingegrenzt kultivieren



