Flachland-Viscacha
Nagetiere

Flachland-Viscacha

Lagostomus maximus

Die Flachland-Viscacha (Lagostomus maximus) ist ein großes südamerikanisches Nagetier, ein Verwandter des Chinchillas, mit gedrungenem Körper und einer kuriosen schwarz-weißen „Maske" im Gesicht. Sie lebt in großen unterirdischen Kolonien, den „Vizcacheras", und gräbt verzweigte, über Generationen bewohnte Bausysteme. Berühmt ist sie für die bizarre Gewohnheit, allerlei Objekte (Knochen, Zweige, Steine, sogar vom Menschen Verlorenes) vor ihren Bauen zu sammeln und aufzuhäufen. Nachtaktiv und pflanzenfressend, ist sie eines der geselligsten Nagetiere Südamerikas. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameLagostomus maximus
GewichtMaschi 7-9 kg, femmine 3-5 kg
Lebensdauer~7-9 anni
GrößeMedia-grande per roditore (corpo ~50 cm)
Energie2/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust2/5

Charakter

Ein nachtaktives, stark geselliges, koloniales Wildnagetier, das in großen Gruppen in ausgedehnten Bausystemen (den Vizcacheras) lebt. Scheu und vorsichtig, bleibt es tagsüber sicher unter der Erde und kommt nachts zum gemeinsamen Grasen heraus, mit „Wächter"-Tieren, die auf Räuber achten. Bekannt ist es für das bizarre Verhalten, Objekte vor den Bauen zu sammeln und aufzuhäufen. Es ist KEIN Haustier: heimische Wildfauna der Pampa, in ihrem Lebensraum zu beobachten und zu schützen; ihre Baue sind eine wertvolle Zuflucht für viele andere Arten.

Ernährung

Eine Pflanzenfresserin, die sich vor allem von Gräsern und Süßgräsern sowie Samen, Wurzeln und anderen Pflanzenteilen ernährt, nahe dem Bau abgeweidet. Sie grast nachts und in der Dämmerung in Gesellschaft der Koloniemitglieder und mit Wächtertieren, bereit, in die Vizcachera zu flüchten. Ihr intensives Grasen „mäht" die Vegetation um die Baue. Wegen ihres Appetits auf Gräser und Feldfrüchte galt sie historisch als Konkurrentin des Viehs, doch heute wird auch ihre ökologische Rolle anerkannt.

Die Flachland-Viscacha (Lagostomus maximus), englisch „plains viscacha", ist eines der größten, geselligsten und kuriosesten Nagetiere Südamerikas: ein Verwandter des Chinchillas mit kolonialen und sammelnden Gewohnheiten. Berühmt für:

  • Das Kolonieleben: sie gräbt riesige gemeinschaftliche Bausysteme, die „Vizcacheras", von Dutzenden Tieren bewohnt
  • Die „Sammel"-Gewohnheit: sie häuft allerlei Objekte vor ihren Bauen an, sogar vom Menschen Verlorenes
  • Die Gesichts-„Maske": ein charakteristisches Muster schwarz-weißer Streifen im Gesicht
  • Die Verwandtschaft mit dem Chinchilla: dieselbe Familie, die Chinchillidae
  • Starken Dimorphismus: Männchen sind viel größer als Weibchen
  • Die ökologische Rolle: ihre Baue beherbergen und schützen viele andere Tiere

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC). Sie tritt ins Portal in der Gruppe der Neuweltnager, neben Aguti, Coendou und Paka: ein weiterer Vertreter der außerordentlichen Vielfalt südamerikanischer Nager, besonders jenes Zweigs (der Caviomorpha), zu dem auch Chinchillas, Capybaras und Meerschweinchen gehören.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Rodentia, Familie Chinchillidae — dieselbe wie Chinchillas und Bergviscachas. Die Flachlandart ist Lagostomus maximus, die einzige ihrer Gattung. Im Portal steht sie bei den Neuweltnagern (südamerikanische Caviomorpha). Zur Unterscheidung: das Chinchilla, auch im Portal, ist viel kleiner, mit sehr feinem, kostbarem Fell; die Viscacha ist groß, gedrungen, mit gewöhnlicherem Fell; die Bergviscachas (Gattung Lagidium) ähneln langschwänzigen Kaninchen und leben in den Felsen der Anden; die Flachland-Viscacha lebt im Tiefland, in gegrabenen Bauen; die Mara (auch im Portal) wirkt „hasenartig", gehört aber zu einer anderen Familie (Meerschweinchenartige). Etymologie: „Lagostomus" kommt aus dem Griechischen, etwa „Hasenmaul"; „maximus" betont die Größe; „Vizcacha" stammt aus andinen Sprachen. Parameter: Gewicht sehr variabel (Dimorphismus) — Männchen bis 7-9 kg, Weibchen 3-5 kg. Körperlänge ~50 cm, plus Schwanz. Gedrungener, robuster Körper, großer Kopf. Lebensdauer einige Jahre, bis ~7-9. Fortpflanzung: fruchtbar, an das Kolonieleben gebunden.

Lebensraum und Verbreitung

Ein typisch südamerikanisches Nagetier: Areal in den Ebenen Argentiniens, Paraguays, Boliviens und Nachbargebiete, mit der berühmten argentinischen Pampa als bevorzugtem Lebensraum. Bevorzugte Lebensräume — offene Ebenen und grabbare Böden: Pampas, Grasländer und Kurzgrassteppen; aride und semiaride Umgebungen; flache Gebiete, auch Agrarland und Weiden. Ein grabendes, koloniales Tier: sie lebt in großen Bausystemen, den Vizcacheras, mit zahlreichen Eingängen und Gängen, von Gruppen vieler Tiere oft über Generationen bewohnt. Vorwiegend nacht- und dämmerungsaktiv: tagsüber bleibt sie sicher unter der Erde, in der Dämmerung kommt sie zum Grasen heraus. Lange als „Schädling" für Landwirtschaft und Weiden betrachtet und verfolgt, bleibt sie verbreitet. IUCN: Nicht gefährdet; noch recht häufig, ihre Baue mit großem ökologischem Wert (Zuflucht für andere Arten).

Ernährung

Eine Pflanzenfresserin mit „bodennahen" Gewohnheiten. Sie frisst Gräser und Süßgräser (Grundlage, nahe dem Bau abgeweidet), Samen, Wurzeln und andere Pflanzenteile. Gewohnheiten: das nächtliche Grasen nahe dem Bau (bereit, beim ersten Alarm in die Vizcachera zu flüchten); das „Mähen" des Grases (intensives Abweiden schafft kurzgrasige Flächen um die Kolonie); und das Gruppenleben (Grasen in Gesellschaft, mit Wächtern). Ihr intensives Grasen um die Vizcacheras verändert Vegetation und Boden. Wegen ihres Appetits auf Gräser und Feldfrüchte galt sie historisch als Konkurrentin des Viehs und wurde verfolgt.

Körperliche Merkmale

Ein robustes, unverkennbares Nagetier, vor allem wegen der Gesichtszeichnung. Gesicht und Kopf — das Erkennungsmerkmal: großer Kopf mit charakteristischer „Maske" (schwarz-weiße Streifen an Schnauze und Wangen, wie „Schnurrbärte"); recht kleine Ohren. Körper und Fell: gedrungener, massiger Körper mit kräftigem Hinterteil; graubraunes Fell, heller an der Unterseite; starke Hinterbeine zum Graben und Springen. Der Dimorphismus: starker Geschlechtsunterschied — Männchen viel größer und schwerer, einer der ausgeprägtesten unter Nagern. Leistung: ausgezeichnete Gräberin (Vizcacheras); komplexes Sozialleben; einzigartiges „Sammler"-Verhalten.

Verhalten und Wissenswertes

Ein ausgesprochen geselliges, nachtaktives, koloniales Tier. Ihre Kolonien können zahlreiche Tiere zählen, die dasselbe Bausystem teilen. Ein Nagetier mit so kuriosen Gewohnheiten, dass es zur Figur der südamerikanischen Folklore wurde. Wissenswertes: die „Sammlerin" der Pampa (häuft vor den Bauen Knochen, Zweige, Steine und sogar vom Menschen Verlorenes an — „hast du etwas verloren, such in der Vizcachera"). Die Vizcacheras (alte „unterirdische Städte", auch Heim für Kanincheneulen, Schlangen, andere Tiere). Die Cousine des Chinchillas (gleiche Familie; groß und Flachland vs klein und andin). Das Riesen-Männchen (ausgeprägter Sexualdimorphismus). Der neu bewertete „Schädling" (einst verfolgt, heute für die ökologische Rolle anerkannt). Das Nachtleben (tagsüber kühl im Bau, nachts grasend).

Vorteile

  • Roditore affascinante e poco noto, dal comportamento "collezionista" unico
  • Molto sociale: vive in colonie complesse (vizcacheras)
  • Ingegnere dell'ecosistema: le sue tane offrono rifugio a molte altre specie della pampa
  • IUCN Least Concern: ancora relativamente diffusa nelle pianure sudamericane

Nachteile

  • NON è un animale da compagnia: è fauna selvatica autoctona
  • Storicamente perseguitata come "nociva" per agricoltura e pascoli
  • Localmente in calo per persecuzione e trasformazione degli ambienti
  • Le colonie e gli scavi possono entrare in conflitto con le attività agricole

Häufige Fragen

È vero che la viscaccia 'colleziona' e 'ruba' oggetti?
Sì, ed è la sua caratteristica più celebre e curiosa. La Viscaccia ha l'abitudine di raccogliere e ammucchiare ogni sorta di oggetti davanti agli ingressi delle sue tane: ossa, rametti, sassi, sterco e perfino cose perdute o lasciate dall'uomo, come orologi, chiavi o piccoli utensili. Da qui nasce la diffusa convinzione popolare, soprattutto in Argentina, che la viscaccia 'rubi' gli oggetti, e il detto secondo cui, se si perde qualcosa, conviene cercarla nelle vizcacheras. In realtà non si tratta di un furto: l'animale raccoglie ciò che trova nei dintorni. Il significato esatto del comportamento non è del tutto chiarito; potrebbe servire a marcare e segnalare la presenza della colonia o a mantenere 'in ordine' l'area intorno alla tana.
Che cos'è una vizcachera?
È il sistema di tane in cui vive la colonia di viscacce. Le vizcacheras sono grandi reti di gallerie sotterranee, con numerosi ingressi, scavate nel terreno delle pianure. Sono strutture spesso molto antiche, ampliate e abitate per generazioni da gruppi di viscacce. La loro importanza va oltre le viscacce stesse: come accade per le tane dei cani di prateria, le vizcacheras offrono rifugio e protezione a moltissimi altri animali — civette delle tane, serpenti, piccoli mammiferi e invertebrati — diventando dei veri 'condomini' sotterranei e contribuendo alla biodiversità della pampa.
La viscaccia è parente della cincillà?
Sì, sono parenti strette: entrambe appartengono alla famiglia dei Chinchillidae, quella appunto delle cincillà e delle viscacce. Tuttavia sono molto diverse per aspetto e stile di vita. La cincillà è piccola, dal pelo straordinariamente fitto, soffice e prezioso, e vive sulle montagne delle Ande. La Viscaccia delle pampa è invece grande e tozza, dal pelo più ordinario, e vive in pianura in grandi colonie scavate nel terreno. Esistono inoltre le viscacce di montagna (genere Lagidium), che somigliano a conigli dalla lunga coda e abitano le zone rocciose andine. È un buon esempio di quanta varietà possa esserci all'interno di una stessa famiglia di roditori.
La viscaccia è un animale dannoso?
Dipende dal punto di vista. Storicamente è stata considerata un animale 'nocivo' dagli allevatori e dagli agricoltori sudamericani, perché si nutre delle stesse erbe del bestiame, può danneggiare le colture e perché le sue numerose tane 'bucano' il terreno dei pascoli, creando rischi per gli animali e i mezzi agricoli. Per questo in passato è stata cacciata e avvelenata su larga scala. Oggi, però, il suo ruolo viene rivalutato: le vizcacheras creano micro-habitat e offrono rifugio a numerose altre specie, contribuendo alla biodiversità delle pianure. La Viscaccia è quindi sempre più vista non solo come una concorrente, ma come una componente naturale e importante dell'ecosistema della pampa.

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