Säugetiere

Flusspferd

Hippopotamus amphibius

Ein Flussriese von friedlichem Aussehen, aber überraschend gefährlich: Das Flusspferd verbringt seine Tage im Wasser und seine Nächte grasend in der Savanne.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameHippopotamus amphibius
Gewicht1.500-3.000 kg
Lebensdauer40-50 anni
GrößeSehr groß
Energie3/5

Charakter

Territorial, unberechenbar und aggressiv trotz pflanzlicher Ernährung, besonders im Wasser und zur Verteidigung der Jungen. Es lebt in Gruppen unter Führung eines dominanten Männchens.

Ernährung

Pflanzenfresser: Es grast nachts an Land und legt dabei mehrere Kilometer zurück.

Ein halbaquatischer Riese

Das Flusspferd ist eines der größten Landsäugetiere, mit einem massigen, tonnenförmigen Körper, kurzen kräftigen Beinen und einem enormen Kopf mit einem Maul, das sich eindrucksvoll aufreißen lässt. Ein erwachsenes Tier kann über anderthalb Tonnen wiegen, in manchen Fällen drei Tonnen überschreiten. Die dicke, nahezu haarlose Haut sondert eine rötliche, ölige Substanz ab, die als natürlicher Sonnenschutz und antibakterielles Mittel wirkt. Trotz seines plumpen Aussehens ist das Flusspferd im Wasser wendig und kann an Land überraschend schnell laufen.

Ein Leben zwischen Wasser und Land

Der Name Hippopotamus bedeutet „Flusspferd" und spiegelt seine Gewohnheiten gut wider. Es verbringt einen großen Teil des Tages in Flüssen und Seen untergetaucht, wo das Wasser sein enormes Gewicht trägt und es vor Hitze und Sonne schützt. Augen, Ohren und Nüstern sitzen hoch am Kopf, um an der Luft zu bleiben, während der Rest des Körpers untergetaucht ist. Bei Einbruch der Nacht verlässt es das Wasser zum Grasen und legt dabei mehrere Kilometer auf der Suche nach Gras zurück.

Ein gefährlicher Pflanzenfresser

Trotz seiner rein pflanzlichen Ernährung gilt das Flusspferd als eines der gefährlichsten Tiere Afrikas. Es ist territorial, unberechenbar und sehr aggressiv, besonders im Wasser und zur Verteidigung seiner Jungen. Männchen tragen heftige Kämpfe aus, reißen ihre Kiefer auf und setzen die großen Hauer der unteren Eckzähne ein, die lebenslang wachsen.

Sozialleben

Flusspferde leben in Gruppen, die von wenigen bis zu mehreren Dutzend Tieren reichen, geführt von einem dominanten Männchen, das einen Flussabschnitt kontrolliert. Die Verständigung erfolgt über kräftige Laute, von denen einige sogar unter Wasser geäußert werden.

Schutz

Das Flusspferd ist als gefährdete Art (Vorwarnstufe) eingestuft. Die Hauptgefahren sind Lebensraumverlust, die Abnahme der Wasserressourcen und die Wilderei wegen des Fleisches und der Zähne. Der Schutz dieser Art hängt vom Erhalt der Gewässer und der afrikanischen Lebensräume ab, in denen sie lebt.

Häufige Fragen

Wie schwer wird ein Flusspferd?
Es ist eines der größten Landsäugetiere: Ein erwachsenes Tier wiegt in der Regel über anderthalb Tonnen, und die größten Männchen können drei Tonnen überschreiten. Trotz seiner Masse bewegt es sich im Wasser wendig.
Ist das Flusspferd wirklich gefährlich?
Ja. Obwohl es ein Pflanzenfresser ist, gilt es als eines der gefährlichsten Tiere Afrikas: territorial, unberechenbar und sehr aggressiv, besonders im Wasser und wenn es seine Jungen verteidigt.
Warum bleibt das Flusspferd ständig im Wasser?
Das Wasser trägt sein enormes Gewicht und schützt es vor der afrikanischen Hitze und Sonne. Seine Haut ist empfindlich und muss feucht bleiben. Zum Grasen kommt es vor allem nachts heraus, wenn die Temperaturen sinken.
Was ist der „Blutschweiß" des Flusspferds?
Die Haut sondert eine rötliche, ölige Substanz ab, die man einst für Blut hielt. Tatsächlich wirkt sie als natürlicher Sonnenschutz und antibakterielles Mittel und hilft dem Tier, sich vor Sonne und Infektionen zu schützen.

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