Grauhörnchen
Nagetiere

Grauhörnchen

Sciurus carolinensis

Das Grauhörnchen (Sciurus carolinensis) ist ein Baumhörnchen aus dem östlichen Nordamerika, heute traurig berühmt als invasive Art in Italien, Großbritannien und Irland. Größer und anpassungsfähiger als das heimische Eichhörnchen, verdrängt es dieses, indem es ihm die Nahrung streitig macht und ein für es tödliches Virus überträgt. Tagaktiv, ein unermüdlicher Eichelhamsterer und guter Baumverbreiter. IUCN Nicht gefährdet im Ursprungsareal.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameSciurus carolinensis
Gewicht400-700 g (più pesante dello scoiattolo rosso)
Lebensdauer6-12 anni in natura (spesso meno; fino a ~20 in cattività)
GrößeMedia-piccola (corpo 23-30 cm + coda 19-25 cm)
Energie4/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust3/5

Charakter

Tagaktiv, aktiv, neugierig und sehr anpassungsfähig, in Parks oft zutraulich. Meist einzelgängerisch, aber bei reichem Futter tolerant. Ein unermüdlicher Hamsterer: es versteckt Samen in Tausenden verstreuten Verstecken und findet sie durch Gedächtnis und Geruch wieder. Ganzjährig aktiv (kein Winterschlaf). Anpassungsfähigkeit und Effizienz machen es zum erfolgreichen Invasor auf Kosten des Eichhörnchens. Kein Haustier: ein wildes Hörnchen und außerhalb seines Areals eine zu steuernde invasive Art.

Ernährung

Ein Allesfresser mit starker Vorliebe für Samen. Basis: Eicheln, Nüsse, Bucheckern und Samen, vor allem im Herbst; dazu Knospen, Blüten und Rinde (Spätwinter/Frühling), Früchte, Pilze und gelegentlich Insekten, Eier und Nestlinge. Es betreibt scatter-hoarding: einzelne Samen in Tausenden verstreuten Löchern, wiedergefunden durch räumliches Gedächtnis und Geruch; ohne Winterschlaf lebt es davon. Vergessene Samen keimen: ein Eichenverbreiter — eben die Effizienz, die das Eichhörnchen verdrängt.

Das Grauhörnchen (Sciurus carolinensis), englisch „eastern gray squirrel", ist ein Baumhörnchen des östlichen Nordamerikas und eines der bekanntesten Beispiele einer erfolgreichen invasiven Art. Berühmt für:

  • Das vertraute Gesicht der Parks: häufig und zutraulich, das Hörnchen, das man in Stadtbäumen und Gärten springen sieht
  • Der Eindringling Europas: vom Menschen eingeführt, heute eine invasive Art in Italien, Großbritannien und Irland, wo es das heimische Eichhörnchen bedroht
  • Größe und Anpassungsfähigkeit: größer und generalistischer als das Eichhörnchen, schlägt es dieses im Wettbewerb um Nahrung
  • Der Eichelhamsterer: es versteckt Tausende Samen im Boden, vergisst viele — und pflanzt so Bäume
  • Ganzjährige Aktivität: es hält keinen Winterschlaf und bleibt im Winter aktiv, von den versteckten Vorräten lebend
  • Der „gesunde Überträger" eines Virus: es verbreitet ein für sich harmloses, für das Eichhörnchen tödliches Virus

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC) im Ursprungsareal, wo es häufig ist. Außerhalb sieht es anders aus: es ist der „Rivale", der in Italien und auf den Britischen Inseln das heimische Eichhörnchen zurückdrängt, das in diesem Portal bereits vertreten ist. Heimisch und invasiv — die beiden Arten sind der Lehrbuchfall des Konflikts zwischen einheimischer Fauna und eingeführten Arten.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Rodentia, Familie Sciuridae (Hörnchen, Murmeltiere, Präriehunde, Streifenhörnchen), Gattung Sciurus — die der „typischen" Baumhörnchen, wie das eurasische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris). Es ist wichtig, es vom Eichhörnchen zu unterscheiden, mit dem es in Konflikt steht: das Grauhörnchen ist größer und kräftiger, grau (mitunter bräunlich getönt) mit hellem Bauch und ohne Ohrpinsel; das Eichhörnchen ist kleiner und schlanker, rotbraun und trägt im Winter auffällige Ohrpinsel. Es gibt Farbformen: melanistische (schwarze) Tiere sind mancherorts häufig, seltener treten weiße auf. Etymologie: „Sciurus" von griechisch skiouros, „das sich mit dem Schwanz beschattet"; „carolinensis" von den Carolinas in den USA. Parameter: Körper 23-30 cm. Schwanz 19-25 cm (buschig). Gewicht 400-700 g (schwerer als das Eichhörnchen). Lebensdauer oft wenige Jahre, bis 6-12 (~20 in Gefangenschaft). Sehr fruchtbar: 1-2 Würfe pro Jahr von 2-4 Jungen, in Blätternestern (Kobeln) oder Baumhöhlen.

Lebensraum und Verbreitung

Das Grauhörnchen hat ein heimisches und ein immer größeres eingeführtes Areal: heimisch im östlichen Nordamerika (vom Südosten Kanadas bis zu den Ost-USA); eingeführt nach Großbritannien und Irland (wo es heute dominiert), Italien (Piemont, Lombardei, Ligurien, in Ausbreitung) und anderswo. Bevorzugte Lebensräume — überall, wo es Bäume gibt: reife Laub- und Mischwälder, reich an Eichen, Nuss- und Buchenbäumen; städtische Parks, Gärten und baumbestandene Alleen (sehr stadtangepasst); und Wälder, Obstgärten und baumbestandenes Agrarland. Seine große Anpassungsfähigkeit ist auch das Geheimnis seines Erfolgs als Invasor. Tagaktiv und baumlebend, kommt es oft zu Boden. IUCN: Nicht gefährdet. Doch: wo heimisch, kein Problem; wo eingeführt, gilt es als invasive gebietsfremde Art (auf der EU-Liste), Ziel von Kontrollprogrammen.

Ernährung

Ein Allesfresser mit starker Vorliebe für Samen, mit abwechslungsreicher, saisonaler Kost: Eicheln, Nüsse, Bucheckern und Samen (die Basis, vor allem im Herbst); Knospen, Blüten und Rinde (wichtig im Spätwinter und Frühling); Früchte und Pilze; und gelegentlich Insekten, Eier und Nestlinge. Strategien: das Verstreuen (scatter-hoarding: es versteckt einzelne Samen in Tausenden verstreuten Verstecken, wiedergefunden durch Gedächtnis und Geruch); Winteraktivität (ohne Winterschlaf von den Vorräten lebend); und Flexibilität. Ein Teil der vergessenen Samen keimt: es ist ein Eichenverbreiter — doch gerade diese Effizienz bei den Eicheln verdrängt das Eichhörnchen.

Körperliche Merkmale

Ein kräftiges Baumhörnchen mit spektakulärem Schwanz. Fell überwiegend grau, oft bräunlich oder rötlich getönt an Rücken und Beinen, Bauch weiß oder hell; schwarze (melanistische) Formen mancherorts häufig, weiße selten; dichtes Fell, zweimal jährlich Fellwechsel. Körper: langer, buschiger Schwanz (Gleichgewicht, „Fallschirm", Decke, Kommunikation); runde Ohren ohne Pinsel (anders als das Eichhörnchen); kräftige Hinterbeine und scharfe Krallen; große seitliche Augen. Leistung: akrobatisches Klettern und Springen (kopfüber an Stämmen, von Ast zu Ast); räumliches Gedächtnis und Geruch (zum Wiederfinden der Verstecke); Wendigkeit am Boden; und Anpassungsfähigkeit (seine wahre Waffe).

Verhalten und Wissenswertes

Ein tagaktives, aktives, anpassungsfähiges Tier, oft einzelgängerisch, aber bei reichem Futter tolerant. Es baut Blätternester (Kobel) oder nutzt Baumhöhlen und ist ganzjährig aktiv. Seine Zutraulichkeit macht es zu einem der am leichtesten zu beobachtenden Wildtiere in Parks. Wissenswertes: das Eichelgedächtnis (scatter-hoarding; täuscht sogar das Vergraben vor, wenn es sich beobachtet fühlt; vergessene Samen pflanzen Eichen). Der erfolgreiche Invasor (im 19.-20. Jh. außerhalb seines Areals eingeführt, verdrängt es das Eichhörnchen). Der (unbeabsichtigte) Krieg gegen das Eichhörnchen (Nahrungskonkurrenz und Eichhörnchenpockenvirus, für das Grauhörnchen harmlos, für das Eichhörnchen meist tödlich). Der italienische Fall (Einführungen im 20. Jh., Ausbreitung, umstrittene Kontrollprogramme). Schwarze und weiße Formen (melanistische häufig, weiße selten). Der Mehrzweckschwanz (Balancierstange, Fallschirm, Decke, Schirm, Signal).

Vorteile

  • Disseminatore di querce e altri alberi; ruolo ecologico nel suo areale
  • IUCN Least Concern (abbondante dove è nativo)
  • Intelligente e adattabile, facile da osservare nei parchi
  • Caso-scuola per capire le specie invasive e la tutela della fauna nativa

Nachteile

  • Fuori areale è SPECIE INVASIVA: minaccia lo scoiattolo rosso nativo
  • Porta sano del virus del vaiolo dello scoiattolo, letale per il rosso
  • Può danneggiare alberi (scortecciamento) e raccolti
  • Non è un animale da compagnia; la detenzione/rilascio è regolata o vietata in UE

Häufige Fragen

Perché lo scoiattolo grigio è un problema in Italia e nel Regno Unito?
Perché è una specie invasiva, cioè portata dall'uomo fuori dal suo areale naturale (il Nord America), dove causa danni alla fauna locale. In Italia, in Gran Bretagna e in Irlanda lo Scoiattolo Grigio sta facendo scomparire lo scoiattolo rosso nativo per due motivi principali. Primo, la competizione: essendo più grande, più adattabile e più efficiente nello sfruttare le ghiande, sottrae cibo e spazio al rosso, più piccolo e specializzato. Secondo, e ancora più grave, è portatore sano del virus del vaiolo dello scoiattolo (squirrelpox): il grigio non ne soffre, ma lo trasmette al rosso, per il quale è quasi sempre mortale. A questo si aggiungono danni agli alberi (scortecciamento) e ad alcune colture. Per questo è inserito tra le specie esotiche invasive di rilevanza per l'Unione Europea.
Che differenza c'è tra lo scoiattolo grigio e quello rosso?
Sono entrambi scoiattoli arboricoli del genere Sciurus, ma diversi e in conflitto. Lo Scoiattolo Grigio (Sciurus carolinensis) è più grande e robusto (400-700 g), di colore prevalentemente grigio con ventre chiaro, e ha le orecchie arrotondate SENZA ciuffi. Lo Scoiattolo Rosso (Sciurus vulgaris), nativo dell'Eurasia, è più piccolo e snello, di colore rosso-fulvo (a volte più scuro), e in inverno sviluppa caratteristici ciuffi di pelo sulle orecchie. Oltre all'aspetto, la differenza cruciale è ecologica: il rosso è la specie nativa europea, mentre il grigio è l'invasore introdotto che lo sta soppiantando.
Lo scoiattolo grigio è davvero portatore di una malattia mortale?
Sì, ed è uno degli aspetti più drammatici della sua invasione. Lo Scoiattolo Grigio è portatore del virus del vaiolo dello scoiattolo (squirrelpox virus, un parapoxvirus). Per lui questo virus è in pratica innocuo: lo ospita senza ammalarsi gravemente, comportandosi da 'portatore sano'. Per lo scoiattolo rosso, però, l'infezione è devastante e quasi sempre letale. Quando il grigio colonizza una nuova zona, può quindi trasmettere il virus alle popolazioni di scoiattolo rosso, accelerandone enormemente il declino, ben oltre il semplice effetto della competizione per il cibo. È un esempio da manuale di come una specie invasiva possa danneggiare la fauna nativa anche attraverso le malattie.
Lo scoiattolo grigio pianta davvero gli alberi?
In un certo senso sì, anche se non intenzionalmente. Lo Scoiattolo Grigio accumula il cibo con una tecnica chiamata 'scatter-hoarding': invece di concentrare le scorte in un'unica dispensa, nasconde i singoli semi (soprattutto ghiande) in migliaia di piccole buche sparse nel terreno. Grazie a una buona memoria spaziale e all'olfatto ne ritrova una parte nei mesi successivi, ma inevitabilmente molti semi vengono dimenticati. Quei semi, già interrati nel punto giusto, possono germogliare e dare origine a nuovi alberi. Per questo lo scoiattolo, pur agendo nel proprio interesse, finisce per essere un importante disseminatore di querce e altre piante, contribuendo alla rinnovazione del bosco.

Das könnte dich interessieren