Haselmaus
Nagetiere

Haselmaus

Muscardinus avellanarius

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) ist der kleinste Bilch (Schläfer) Europas, ein baumlebendes Nagetier mit goldorangem Fell, großen schwarzen Augen und buschigem Schwanz. Sie lebt in Hecken, Brombeergestrüpp und Unterholz, klettert gewandt und kommt selten zu Boden. Sie hält über ein halbes Jahr Winterschlaf und liebt Haselnüsse, in deren Schale sie ein unverwechselbares rundes Loch nagt. Sie ist die schläfrige Haselmaus aus Alice im Wunderland. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameMuscardinus avellanarius
Gewicht15-40 g (più pesante in autunno, prima del letargo)
Lebensdauerfino a ~5 anni (eccezionale per la taglia, grazie al letargo)
GrößeMolto piccola (corpo 6-9 cm + coda pelosa 5,5-8 cm)
Energie3/5
Trainierbarkeit1/5
Haarverlust2/5

Charakter

Nachtaktiv, baumlebend, scheu und ein sprichwörtlicher Schläfer. Sie lebt versteckt in Hecken, Brombeeren und Unterholz, klettert gewandt und kommt fast nie zu Boden. Sie verbringt über ein halbes Jahr im Winterschlaf und kann auch im Sommer an kalten Tagen in Torpor verfallen. Eher einzelgängerisch, geschickte Erbauerin kugeliger Nester. Ein empfindliches Tier und Indikator gesunder Lebensräume. Kein Haustier: ein kleines, in mehreren Gebieten geschütztes Wildnagetier.

Ernährung

Ein den Jahreszeiten folgender Pflanzen-/Allesfresser. Sie frisst im Frühling Blüten, Pollen und Nektar; im Sommer Früchte und Beeren (Brombeeren); im Herbst Nüsse, Haselnüsse, Samen und Eicheln, wichtig für den Fettaufbau vor dem Winterschlaf; und im Sommer Insekten als Eiweißquelle. Zu klein für große Vorräte, „folgt" sie der monatlich verfügbaren Nahrung und frisst sich vor dem Schlaf Fett an. Sie öffnet Haselnüsse mit einem unverwechselbaren glatten, runden Loch — einer echten „Signatur".

Die Haselmaus (Muscardinus avellanarius), englisch „hazel dormouse", ist der kleinste Bilch (Schläfer) Europas und eines der reizendsten Nagetiere des Kontinents. Berühmt für:

  • Ihr entzückendes Aussehen: winzig, mit goldorangem Fell, hellem Bauch, großen schwarzen Augen und buschigem Schwanz (nicht nackt wie bei Mäusen)
  • Das Leben in Bäumen: eine sehr gewandte Kletterin, lebt sie in Hecken, Brombeeren und Unterholz und kommt sehr selten zu Boden
  • Den langen Winterschlaf: sie schläft über ein halbes Jahr, vom Herbst bis zum Frühling
  • Die Vorliebe für Haselnüsse: der Name avellanarius bedeutet „der Hasel"; sie öffnet Nüsse mit einem unverwechselbaren glatten, runden Loch
  • Das geflochtene Nest: sie baut kugelige Nester aus Gräsern und abgeschälter Rinde in den Ästen
  • Literarischen Ruhm: sie ist die schläfrige Haselmaus bei der Teegesellschaft des Verrückten Hutmachers in Alice im Wunderland

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC) weltweit, aber in Teilen Nordwesteuropas rückläufig und streng geschützt. Sie gilt als Indikatorart gut erhaltener, gut vernetzter Wälder und Hecken: wo die Haselmaus gedeiht, ist der Waldlebensraum gesund.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Rodentia, Familie Gliridae (die Bilche/Schläfer) — wie der Siebenschläfer (Glis glis) und der Gartenschläfer. Sie ist die einzige Art der Gattung Muscardinus. Nicht zu verwechseln mit den anderen Bilchen oder mit echten Mäusen: der Siebenschläfer (Glis glis) ist viel größer, grau und mit buschigem, eichhörnchenartigem Schwanz, während die Haselmaus winzig und goldorange ist; Mäuse und Ratten (Muridae) haben einen nackten, schuppigen Schwanz, Haselmaus und andere Bilche dagegen einen buschigen Schwanz — ein schnelles Unterscheidungsmerkmal. Etymologie: „Muscardinus" soll an den „moschusartigen" Geruch des Tieres erinnern; „avellanarius" von lateinisch avellana, der Haselnuss, betont die Bindung an den Hasel. Parameter: Körper 6-9 cm. Schwanz 5,5-8 cm (buschig, fast so lang wie der Körper). Gewicht 15-40 g (schwerer im Herbst, vor dem Winterschlaf). Lebensdauer bis ~5 Jahre — außergewöhnlich für ein so kleines Nagetier, dank des langen Winterschlafs, der das Altern verlangsamt. 1-2 Würfe pro Jahr; Tragzeit ~22-24 Tage; Würfe von 3-7 Jungen.

Lebensraum und Verbreitung

Die Haselmaus kommt in weiten Teilen Europas und bis Anatolien vor: von West- und Südeuropa (auch Italien, wo sie verbreitet ist) über Mitteleuropa bis Anatolien; fehlt in den kältesten, nördlichsten Gebieten. Bevorzugte Lebensräume — stets reich an dichter Vegetation in der Höhe: Laub- und Mischwälder mit dichtem Unterwuchs (vor allem haselreiche Niederwälder und Waldränder); Hecken und Gebüsche (reife, gut vernetzte Hecken sind entscheidend als „Korridore" zwischen Wäldern); und Brombeerdickichte und Strauchgruppen. Die Haselmaus ist fast ausschließlich baumlebend: sie bewegt sich zwischen Ästen und Sträuchern, fast ohne den Boden zu berühren, und gerade die Kontinuität der Vegetation bestimmt ihr Vorkommen. Lebensraumzerschneidung ist eine ihrer Hauptbedrohungen. Nachtaktiv und eher einzelgängerisch. IUCN: Nicht gefährdet, aber lokal rückläufig (in Großbritannien geschützt und Gegenstand von Wiederansiedlungen). Ihre Empfindlichkeit macht sie zu einem wertvollen Indikator der Qualität von Wäldern und Hecken.

Ernährung

Ein den Jahreszeiten folgender Pflanzen-/Allesfresser: Blüten, Pollen und Nektar (im Frühling); Früchte und Beeren (Brombeeren und andere Sommerfrüchte); Nüsse, Haselnüsse, Samen und Eicheln (im Herbst, zum Aufbau des für den Winterschlaf nötigen Fetts); und Insekten (vor allem im Sommer als Eiweißquelle). Strategien: der Nahrungskalender (zu klein für große Vorräte, „folgt" sie dem saisonalen Angebot); die „signierte" Haselnuss (sie nagt ein glattes, rundes Loch mit charakteristischem Rand — ein Feldzeichen zur Bestätigung ihres Vorkommens); und das Anfressen vor dem Winterschlaf (sie speichert Energie als Körperfett, nicht in einer Vorratskammer). Ihr Überleben hängt von vielfältigen, artenreichen Lebensräumen ab, die während der ganzen aktiven Saison Nahrung bieten.

Körperliche Merkmale

Ein winziges, herziges Nagetier, perfekt an das Leben in den Ästen angepasst. Fell goldorange/fahl am Rücken; Bauch und Kehle heller, oft weißlich; weiches, „rundliches" Aussehen, besonders vor dem Winterschlaf. Unterscheidungsmerkmale: buschiger Schwanz, fast so lang wie der Körper (das Merkmal, das sie klar von Mäusen mit nacktem Schwanz trennt); große, vorstehende schwarze Augen eines nachtaktiven Tieres; kleine, runde Ohren; und greiffähige Zehen und Füße mit Polstern zum Festhalten dünner Zweige. Leistung: akrobatisches Klettern (auf dünnen Ästen, auch kopfüber); Nestbau (kugelige Nester aus Gräsern und Rinde); Torpor (Winterschlaf und Tagestorpor an kalten Tagen); und feine nächtliche Sinne.

Verhalten und Wissenswertes

Ein nachtaktives, baumlebendes Tier mit legendärem Schlaf. Die aktive Saison verbringt es kletternd in Hecken und Sträuchern auf Nahrungssuche, die kalte Jahreszeit tief schlafend. Wissenswertes: der „Schläfer schlechthin" (über ein halbes Jahr Winterschlaf, meist Oktober bis April/Mai, in einem runden Nest am Boden; Tagestorpor auch in der aktiven Saison möglich). Die „signierte" Haselnuss (glattes, rundes Loch mit abgeschrägtem Rand, „Signatur" für Naturkundler). Die erstaunliche Langlebigkeit (bis ~5 Jahre dank des Winterschlafs, der den Stoffwechsel verlangsamt). Das Meisternest (kugelige Sommernester aus Gräsern und Rinde, kompaktes Winternest). Die Haselmaus aus Alice (die schläfrige Figur bei der Teegesellschaft des Hutmachers). Der Indikator gesunder Wälder (Schirmart: braucht gut vernetzte Hecken und Wälder).

Vorteile

  • Piccolo roditore europeo grazioso e iconico (il 'Ghiro' di Alice)
  • IUCN Least Concern a livello globale
  • Specie indicatrice di boschi e siepi sani e ben connessi
  • Longevo per la taglia (fino a ~5 anni) grazie al letargo

Nachteile

  • Non è un animale da compagnia (selvatico e protetto in varie aree)
  • Molto sensibile alla frammentazione di boschi e siepi
  • In declino in alcune regioni dell'Europa nord-occidentale
  • Difficile da osservare: notturno e attivo solo metà dell'anno

Häufige Fragen

Qual è la differenza tra il moscardino e il ghiro?
Sono due gliridi (due 'ghiri' in senso ampio), ma diversi. Il Moscardino (Muscardinus avellanarius) è il più piccolo: appena 6-9 cm di corpo e 15-40 g di peso, con pelo arancio-dorato e coda pelosa di spessore uniforme. Il Ghiro vero e proprio (Glis glis) è molto più grande (corpo fino a ~19 cm), di colore grigio, con una coda folta 'a spazzola' che ricorda quella di un piccolo scoiattolo, e una caratteristica mascherina scura attorno agli occhi. In breve: se è minuscolo e arancione, è un moscardino; se è più grande, grigio e con la coda a pennacchio, è un ghiro. Entrambi vanno in letargo e hanno la coda pelosa, a differenza dei topi.
È vero che il moscardino dorme per più di metà dell'anno?
Sì. Il Moscardino è un vero campione di letargo: trascorre dormendo gran parte dell'anno, di solito da ottobre fino ad aprile o maggio, cioè oltre la metà della sua vita. Durante il letargo si rifugia in un nido tondo e ben isolato, spesso a livello del suolo tra le foglie o sotto un tronco, e abbassa drasticamente temperatura corporea, respirazione e battito cardiaco per consumare pochissima energia, vivendo del grasso accumulato in autunno. Inoltre, anche durante la stagione attiva, nelle giornate fredde o di scarso cibo può entrare in un 'torpore' giornaliero, una sorta di mini-letargo. Proprio questo lungo riposo gli permette di vivere a lungo per un roditore così piccolo.
Perché si chiama 'avellanarius' e che legame ha con le nocciole?
Il nome scientifico avellanarius deriva dal latino avellana, cioè la nocciola (a sua volta dal nome della località campana di Avella, famosa per i noccioleti). Sottolinea lo stretto legame del Moscardino con il nocciolo e i suoi frutti: le nocciole sono un cibo fondamentale, soprattutto in autunno, quando l'animale deve ingrassare prima del letargo. C'è anche un risvolto pratico: il Moscardino apre le nocciole rosicchiando nel guscio un foro perfettamente rotondo e dal bordo liscio, diverso da quello lasciato da topi o scoiattoli. I naturalisti usano proprio queste nocciole 'firmate' come prova della presenza della specie in un bosco.
Il moscardino è l'animale di Alice nel Paese delle Meraviglie?
Sì, il celebre 'Ghiro' (in inglese the Dormouse) del tè del Cappellaio Matto, nel romanzo di Lewis Carroll, è proprio un moscardino o un suo strettissimo parente. Nel racconto è il personaggio perennemente assonnato, che continua ad addormentarsi durante la festa e che a un certo punto viene addirittura infilato in una teiera. È un riferimento diretto alla caratteristica più famosa di questo animale: il sonno. In inglese, infatti, 'dormouse' richiama proprio il dormire, e l'espressione 'to sleep like a dormouse' equivale al nostro 'dormire come un ghiro'.

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