Kolkrabe
Corvus corax
Eigenschaften
Charakter
Gesellig, verspielt und von prodigiöser Intelligenz, unter den höchsten im Tierreich: er nutzt Werkzeuge, löst Probleme, plant voraus und ahmt Laute und Stimmen nach. Paare sind monogam und dauerhaft und verteidigen ganzjährig ein Revier; Jungvögel bilden Schwärme und Gemeinschaftsschlafplätze. Neugierig, kühn und opportunistisch, fliegt er mit spektakulären Akrobatiken, auch zum Spiel. Sehr anpassungsfähig, lebt er fast überall. Kein Haustier: ein großer Wildvogel, dessen Intelligenz ihn jedoch faszinierend macht.
Ernährung
Ein opportunistischer Allesfresser und Aasfresser mit sehr breiter Kost. Er frisst Aas (Schlüsselressource, wichtige Reinigungsrolle), kleine Tiere (Nager, Vögel, Eier, Nestlinge, Reptilien, Amphibien, Insekten), Pflanzliches (Samen, Getreide, Früchte) und menschlichen Abfall. Dank Intelligenz nutzt er jede Nahrungsquelle, folgt Wölfen und anderen Räubern, um von deren Beute zu zehren, und hortet Überschuss, merkt sich Verstecke und täuscht Beobachter.
Der Kolkrabe (Corvus corax), englisch „common raven", ist der größte Rabenvogel und der größte Singvogel (Sperlingsvogel) der Welt sowie eines der intelligentesten Tiere überhaupt. Berühmt für:
- Größe und absolutes Schwarz: groß, massig, mit ganz schwarzem, metallisch schimmerndem Gefieder und kräftigem Schnabel
- Außergewöhnliche Intelligenz: er nutzt Werkzeuge, löst komplexe Probleme, plant voraus und zeigt Fähigkeiten wie Menschenaffen
- Akrobatischen Flug: Rollen, Purzelbäume und Rückenflug, offenbar zum Spiel
- Eine tiefe Stimme: ein charakteristisches krächzendes „Kronk" und ein sehr reiches Lautrepertoire, samt Imitationen
- Eine außerordentliche Verbreitung: über die halbe Nordhalbkugel, von Wüsten bis zur arktischen Tundra
- Sein Gewicht im Mythos: einer der symbolträchtigsten Vögel der Menschheitsgeschichte
IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), häufig und verbreitet. Er ist der zweite Rabenvogel dieses Portals nach dem Eichelhäher: zusammen vertreten sie die Familie der „kopfstärksten" Vögel des Planeten, vom kleinen bunten Waldjuwel bis zum großen, tiefschwarzen „Genie" der Berge.
Klassifikation und Kategorie
Ordnung Passeriformes (Sperlingsvögel), Familie Corvidae (Rabenvögel), Gattung Corvus — wie Krähen, kleinere Raben und Dohlen. Unter allen ist der Kolkrabe der größte: der größte lebende Sperlingsvogel. Wichtig ist die Unterscheidung von den kleineren, ähnlichen Verwandten, vor allem den Krähen: der Kolkrabe ist viel größer, mit massivem Schnabel, „struppiger" Kehle (verlängerte Federn), greifvogelartigem Flug und vor allem keilförmigem (rautenförmigem) Schwanz, im Flug gut sichtbar; die Krähe (ein kleinerer Corvus) ist kleiner, mit dünnerem Schnabel und eckigem oder gerundetem Schwanz; Häher und Elster sind bunte bzw. schwarz-weiße Rabenvögel. Etymologie: „Corvus" (lateinisch) und „corax" (griechisch) bedeuten beide schlicht „Rabe", wohl lautmalerisch. Parameter: Länge 54-67 cm. Spannweite 115-150 cm. Gewicht 0,7-2 kg (fast bussardgroß). Lebensdauer beachtlich — ~10-15 Jahre in der Natur, über 40 Jahre in Gefangenschaft. Fortpflanzung: monogam, mit engen, dauerhaften Paaren; großes Reisignest an Felsen oder hohen Bäumen; 3-7 Eier, von beiden Eltern aufgezogen.
Lebensraum und Verbreitung
Der Kolkrabe ist einer der am weitesten verbreiteten Vögel der Welt: über weite Teile der Nordhalbkugel — Europa (auch Italien, vor allem Alpen, Apennin, Felsregionen und Sardinien), Asien, Nordamerika und Nordafrika. Bevorzugte Lebensräume — außerordentlich vielfältig: Berge, Felswände, Schluchten und Klippen (wo er auf unzugänglichen Simsen brütet); Wälder, Küsten, arktische Tundra und sogar Wüsten; und ländliche und zunehmend städtische Gebiete. Seine unglaubliche Anpassungsfähigkeit, verbunden mit Intelligenz, lässt ihn fast überall leben. Vorwiegend standorttreu und territorial: Paare verteidigen ganzjährig ein Gebiet, während nicht brütende Jungvögel Schwärme und Gemeinschaftsschlafplätze bilden. In Italien nach einer Phase der Rarefizierung in Erholung und Ausbreitung. IUCN: Nicht gefährdet; häufig und vielerorts zunehmend.
Ernährung
Ein opportunistischer Allesfresser und Aasfresser mit sehr breiter Kost: Aas (eine Schlüsselressource; ein wichtiger „Putztrupp" der Natur); kleine Tiere (Nager, Vögel, Eier, Nestlinge, Reptilien, Amphibien, Insekten); Pflanzliches (Samen, Getreide, Früchte, Beeren); und menschlicher Abfall, zunehmend genutzt. Strategien: intelligenter Opportunismus (er nutzt jede Nahrungsquelle und löst dafür auch komplexe Probleme); das Folgen von Räubern (er begleitet oft Wölfe und andere Raubtiere, um sich von deren Beute zu nähren; eine „Zusammenarbeit" Rabe-Wolf ist sogar berichtet); und das Verstecken (er hortet überschüssige Nahrung, merkt sich die Verstecke und täuscht Beobachter). Es ist die Intelligenz, mehr als die Kraft, die seine Ernährung lenkt.
Körperliche Merkmale
Ein großer, kräftiger, ganz schwarzer Vogel. Gleichmäßig rabenschwarzes Gefieder mit bläulichen oder violetten Metallreflexen; „struppige" Kehle (verlängerte, gesträubte Federn am Halsansatz); großer, kräftiger, leicht gebogener Schnabel; keilförmiger (rautenförmiger) Schwanz, ein Unterscheidungsmerkmal im Flug gegenüber dem eckigen Krähenschwanz. Körper massig, großvogelhaft (fast greifvogelgroß); lange, breite Flügel für kräftigen Schlag- und Segelflug. Leistung: akrobatischer Flug (Rollen, Sturzflüge, Rückenflug, auch im Spiel); vielseitige Stimme (vom tiefen „Kronk" bis zu vielen Rufen und Imitationen); Intelligenz (seine wahre „Superkraft"); scharfe Sicht und gutes Gedächtnis.
Verhalten und Wissenswertes
Ein geselliges, verspieltes Tier von prodigiöser Intelligenz. Paare sind eng und dauerhaft und verteidigen ganzjährig ein Revier; noch nicht brütende Jungvögel sammeln sich in Gruppen. Wissenswertes: das „gefiederte Genie" (nutzt und baut Werkzeuge, löst mehrstufige Probleme und plant voraus; erkennt Menschen und merkt, wenn es beobachtet wird). Der Spaßvogel der Lüfte (spielt zum Vergnügen: Purzelbäume, Rückenflug, wiederholtes Rutschen auf Schneehängen). Der Imitator (riesiges Repertoire; in Gefangenschaft imitiert er menschliche Worte besser als ein Papagei). Der Gefährte des Wolfs (folgt Rudeln, um von deren Beute zu zehren; alte Verbindung, in nordischen Mythologien präsent). Das universelle Symbol (Odins Huginn und Muninn; der Rabe als Schöpfer bei Völkern Nordwestamerikas; Poes „Der Rabe"; die Raben des Tower of London). „Keine Krähe" (massiver Schnabel, struppige Kehle, tiefes Krächzen, keilförmiger Schwanz im Flug).
Vorteile
- Uno degli animali più intelligenti del pianeta (strumenti, pianificazione)
- Più grande corvide e passeriforme del mondo; volo acrobatico spettacolare
- Utile spazzino della natura; IUCN Least Concern, in espansione
- Enorme ricchezza culturale e simbolica (Odino, Poe, Torre di Londra)
Nachteile
- Non è un animale da compagnia (grande uccello selvatico)
- Predando uova e nidiacei può impattare altre specie nidificanti
- A volte in conflitto con gli allevatori (predazione occasionale)
- In passato perseguitato per pregiudizio e superstizione



