Kolkrabe
Vögel

Kolkrabe

Corvus corax

Der Kolkrabe (Corvus corax) ist der größte Rabenvogel und der größte Singvogel (Sperlingsvogel) der Welt: ganz schwarz, mit massivem Schnabel und tiefem Krächzen. Er ist auch eines der intelligentesten Tiere überhaupt, fähig, Werkzeuge zu nutzen, Probleme zu lösen, vorauszuplanen und Laute und Stimmen nachzuahmen. Über die halbe Nordhalbkugel verbreitet, Allesfresser und Aasfresser, fliegt er mit spektakulären Akrobatiken. In den Kulturen der Menschen reich an Symbolik. IUCN Nicht gefährdet.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameCorvus corax
Gewicht0,7-2 kg
Lebensdauer~10-15 anni in natura (oltre 40 in cattività)
GrößeGrande (54-67 cm; apertura alare 115-150 cm)
Energie3/5
Trainierbarkeit3/5
Haarverlust1/5

Charakter

Gesellig, verspielt und von prodigiöser Intelligenz, unter den höchsten im Tierreich: er nutzt Werkzeuge, löst Probleme, plant voraus und ahmt Laute und Stimmen nach. Paare sind monogam und dauerhaft und verteidigen ganzjährig ein Revier; Jungvögel bilden Schwärme und Gemeinschaftsschlafplätze. Neugierig, kühn und opportunistisch, fliegt er mit spektakulären Akrobatiken, auch zum Spiel. Sehr anpassungsfähig, lebt er fast überall. Kein Haustier: ein großer Wildvogel, dessen Intelligenz ihn jedoch faszinierend macht.

Ernährung

Ein opportunistischer Allesfresser und Aasfresser mit sehr breiter Kost. Er frisst Aas (Schlüsselressource, wichtige Reinigungsrolle), kleine Tiere (Nager, Vögel, Eier, Nestlinge, Reptilien, Amphibien, Insekten), Pflanzliches (Samen, Getreide, Früchte) und menschlichen Abfall. Dank Intelligenz nutzt er jede Nahrungsquelle, folgt Wölfen und anderen Räubern, um von deren Beute zu zehren, und hortet Überschuss, merkt sich Verstecke und täuscht Beobachter.

Der Kolkrabe (Corvus corax), englisch „common raven", ist der größte Rabenvogel und der größte Singvogel (Sperlingsvogel) der Welt sowie eines der intelligentesten Tiere überhaupt. Berühmt für:

  • Größe und absolutes Schwarz: groß, massig, mit ganz schwarzem, metallisch schimmerndem Gefieder und kräftigem Schnabel
  • Außergewöhnliche Intelligenz: er nutzt Werkzeuge, löst komplexe Probleme, plant voraus und zeigt Fähigkeiten wie Menschenaffen
  • Akrobatischen Flug: Rollen, Purzelbäume und Rückenflug, offenbar zum Spiel
  • Eine tiefe Stimme: ein charakteristisches krächzendes „Kronk" und ein sehr reiches Lautrepertoire, samt Imitationen
  • Eine außerordentliche Verbreitung: über die halbe Nordhalbkugel, von Wüsten bis zur arktischen Tundra
  • Sein Gewicht im Mythos: einer der symbolträchtigsten Vögel der Menschheitsgeschichte

IUCN-Status: Nicht gefährdet (LC), häufig und verbreitet. Er ist der zweite Rabenvogel dieses Portals nach dem Eichelhäher: zusammen vertreten sie die Familie der „kopfstärksten" Vögel des Planeten, vom kleinen bunten Waldjuwel bis zum großen, tiefschwarzen „Genie" der Berge.

Klassifikation und Kategorie

Ordnung Passeriformes (Sperlingsvögel), Familie Corvidae (Rabenvögel), Gattung Corvus — wie Krähen, kleinere Raben und Dohlen. Unter allen ist der Kolkrabe der größte: der größte lebende Sperlingsvogel. Wichtig ist die Unterscheidung von den kleineren, ähnlichen Verwandten, vor allem den Krähen: der Kolkrabe ist viel größer, mit massivem Schnabel, „struppiger" Kehle (verlängerte Federn), greifvogelartigem Flug und vor allem keilförmigem (rautenförmigem) Schwanz, im Flug gut sichtbar; die Krähe (ein kleinerer Corvus) ist kleiner, mit dünnerem Schnabel und eckigem oder gerundetem Schwanz; Häher und Elster sind bunte bzw. schwarz-weiße Rabenvögel. Etymologie: „Corvus" (lateinisch) und „corax" (griechisch) bedeuten beide schlicht „Rabe", wohl lautmalerisch. Parameter: Länge 54-67 cm. Spannweite 115-150 cm. Gewicht 0,7-2 kg (fast bussardgroß). Lebensdauer beachtlich — ~10-15 Jahre in der Natur, über 40 Jahre in Gefangenschaft. Fortpflanzung: monogam, mit engen, dauerhaften Paaren; großes Reisignest an Felsen oder hohen Bäumen; 3-7 Eier, von beiden Eltern aufgezogen.

Lebensraum und Verbreitung

Der Kolkrabe ist einer der am weitesten verbreiteten Vögel der Welt: über weite Teile der Nordhalbkugel — Europa (auch Italien, vor allem Alpen, Apennin, Felsregionen und Sardinien), Asien, Nordamerika und Nordafrika. Bevorzugte Lebensräume — außerordentlich vielfältig: Berge, Felswände, Schluchten und Klippen (wo er auf unzugänglichen Simsen brütet); Wälder, Küsten, arktische Tundra und sogar Wüsten; und ländliche und zunehmend städtische Gebiete. Seine unglaubliche Anpassungsfähigkeit, verbunden mit Intelligenz, lässt ihn fast überall leben. Vorwiegend standorttreu und territorial: Paare verteidigen ganzjährig ein Gebiet, während nicht brütende Jungvögel Schwärme und Gemeinschaftsschlafplätze bilden. In Italien nach einer Phase der Rarefizierung in Erholung und Ausbreitung. IUCN: Nicht gefährdet; häufig und vielerorts zunehmend.

Ernährung

Ein opportunistischer Allesfresser und Aasfresser mit sehr breiter Kost: Aas (eine Schlüsselressource; ein wichtiger „Putztrupp" der Natur); kleine Tiere (Nager, Vögel, Eier, Nestlinge, Reptilien, Amphibien, Insekten); Pflanzliches (Samen, Getreide, Früchte, Beeren); und menschlicher Abfall, zunehmend genutzt. Strategien: intelligenter Opportunismus (er nutzt jede Nahrungsquelle und löst dafür auch komplexe Probleme); das Folgen von Räubern (er begleitet oft Wölfe und andere Raubtiere, um sich von deren Beute zu nähren; eine „Zusammenarbeit" Rabe-Wolf ist sogar berichtet); und das Verstecken (er hortet überschüssige Nahrung, merkt sich die Verstecke und täuscht Beobachter). Es ist die Intelligenz, mehr als die Kraft, die seine Ernährung lenkt.

Körperliche Merkmale

Ein großer, kräftiger, ganz schwarzer Vogel. Gleichmäßig rabenschwarzes Gefieder mit bläulichen oder violetten Metallreflexen; „struppige" Kehle (verlängerte, gesträubte Federn am Halsansatz); großer, kräftiger, leicht gebogener Schnabel; keilförmiger (rautenförmiger) Schwanz, ein Unterscheidungsmerkmal im Flug gegenüber dem eckigen Krähenschwanz. Körper massig, großvogelhaft (fast greifvogelgroß); lange, breite Flügel für kräftigen Schlag- und Segelflug. Leistung: akrobatischer Flug (Rollen, Sturzflüge, Rückenflug, auch im Spiel); vielseitige Stimme (vom tiefen „Kronk" bis zu vielen Rufen und Imitationen); Intelligenz (seine wahre „Superkraft"); scharfe Sicht und gutes Gedächtnis.

Verhalten und Wissenswertes

Ein geselliges, verspieltes Tier von prodigiöser Intelligenz. Paare sind eng und dauerhaft und verteidigen ganzjährig ein Revier; noch nicht brütende Jungvögel sammeln sich in Gruppen. Wissenswertes: das „gefiederte Genie" (nutzt und baut Werkzeuge, löst mehrstufige Probleme und plant voraus; erkennt Menschen und merkt, wenn es beobachtet wird). Der Spaßvogel der Lüfte (spielt zum Vergnügen: Purzelbäume, Rückenflug, wiederholtes Rutschen auf Schneehängen). Der Imitator (riesiges Repertoire; in Gefangenschaft imitiert er menschliche Worte besser als ein Papagei). Der Gefährte des Wolfs (folgt Rudeln, um von deren Beute zu zehren; alte Verbindung, in nordischen Mythologien präsent). Das universelle Symbol (Odins Huginn und Muninn; der Rabe als Schöpfer bei Völkern Nordwestamerikas; Poes „Der Rabe"; die Raben des Tower of London). „Keine Krähe" (massiver Schnabel, struppige Kehle, tiefes Krächzen, keilförmiger Schwanz im Flug).

Vorteile

  • Uno degli animali più intelligenti del pianeta (strumenti, pianificazione)
  • Più grande corvide e passeriforme del mondo; volo acrobatico spettacolare
  • Utile spazzino della natura; IUCN Least Concern, in espansione
  • Enorme ricchezza culturale e simbolica (Odino, Poe, Torre di Londra)

Nachteile

  • Non è un animale da compagnia (grande uccello selvatico)
  • Predando uova e nidiacei può impattare altre specie nidificanti
  • A volte in conflitto con gli allevatori (predazione occasionale)
  • In passato perseguitato per pregiudizio e superstizione

Häufige Fragen

Che differenza c'è tra il corvo imperiale e la cornacchia?
Sono parenti stretti (entrambi del genere Corvus), ma diversi. La differenza più evidente è la taglia: il Corvo Imperiale è molto più grande (fino a 67 cm di lunghezza e oltre un metro e mezzo di apertura alare), tanto da avvicinarsi alle dimensioni di un rapace, mentre le cornacchie sono nettamente più piccole. Altri segni distintivi: il corvo ha un becco molto più grande e robusto, una caratteristica gola 'ispida' di penne allungate, un verso più profondo e gracchiante (un 'krrok' invece del 'craa' della cornacchia) e, in volo, una coda a forma di cuneo o rombo (la cornacchia ha la coda dritta e squadrata). Anche il volo è diverso: il corvo veleggia spesso e compie acrobazie, in modo più simile a un rapace.
Il corvo imperiale è davvero così intelligente?
Sì, è considerato uno degli animali più intelligenti del pianeta, spesso paragonato alle grandi scimmie e ai delfini per le capacità cognitive. I corvi imperiali sanno usare e perfino fabbricare semplici strumenti, risolvere problemi complessi a più passaggi, e — cosa molto rara nel regno animale — pianificare per il futuro, mettendo da parte un oggetto o del cibo in vista di un uso successivo. Riconoscono i singoli volti umani, capiscono quando vengono osservati (e nascondono il cibo di conseguenza), comunicano tra loro in modi complessi e mostrano comportamenti di gioco. In cattività possono perfino imparare a imitare parole umane. Queste straordinarie capacità li rendono uno dei soggetti più studiati nelle ricerche sulla cognizione animale.
Perché il corvo è così importante nei miti e nelle leggende?
Per la sua intelligenza, il colore nero, l'abitudine a cibarsi di carogne e il verso inquietante, il Corvo Imperiale ha colpito l'immaginazione umana fin dall'antichità, diventando un simbolo potente in moltissime culture. Nella mitologia norrena, il dio Odino è accompagnato da due corvi, Huginn e Muninn ('Pensiero' e 'Memoria'), che volano per il mondo e gli riferiscono ogni cosa. Per molti popoli nativi del Nord America, soprattutto della costa nord-occidentale, il Corvo è una figura centrale: un astuto 'trickster' e perfino il creatore del mondo e portatore della luce. È il protagonista della celebre e cupa poesia 'Il corvo' di Edgar Allan Poe, e per leggenda alla Torre di Londra vengono tenuti dei corvi imperiali, perché si dice che se se ne andassero cadrebbero la monarchia e la torre stessa.
È vero che corvi e lupi collaborano?
Esiste un legame affascinante tra Corvo Imperiale e lupo, documentato soprattutto in Nord America. I corvi seguono regolarmente i branchi di lupi, perché dopo una caccia possono nutrirsi dei resti delle prede che da soli non riuscirebbero ad aprire (la pelle di un grosso ungulato è troppo dura per il becco di un corvo). In cambio, sembra che a volte i corvi, con i loro voli e richiami, attirino l'attenzione dei lupi sulla presenza di carcasse o di prede. Alcuni studiosi parlano di una vera e propria associazione 'opportunistica' tra le due specie, al punto che il corvo imperiale viene talvolta soprannominato 'wolf-bird', l'uccello dei lupi. Non a caso, nelle mitologie dei popoli del nord, corvo e lupo compaiono spesso insieme.

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