Amphibien

Kreuzkröte

Epidalea calamita

Die Kreuzkröte ist ein kleiner Froschlurch mit charakteristischem gelbem Rückenstreif, der läuft statt zu hüpfen und in Frühlingsnächten laut ruft.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NameEpidalea calamita
LebensdauerFino a 10–15 anni
GrößeLänge 6–7 cm
Energie3/5

Charakter

Nachtaktiv, landlebend, laufend

Ernährung

Insekten und kleine Wirbellose

Beschreibung

Die Kreuzkröte ist ein kleiner Froschlurch aus der Familie der Kröten, die einzige Art ihrer Gattung. Erwachsene messen etwa 6-7 Zentimeter. Sie hat einen gedrungenen, stark warzigen Körper, graubraun oder olivfarben, und unterscheidet sich von der Erdkröte durch einen deutlichen gelben oder hellgrünen Streif, der über die Mitte des Rückens verläuft. Sie hat verhältnismäßig kurze Beine, die ihr eine charakteristische Gangart verleihen: Sie läuft und rennt, statt zu hüpfen, wie viele andere Kröten.

Lebensraum und Verbreitung

Sie ist in weiten Teilen West-, Nord- und Mitteleuropas verbreitet. Sie bevorzugt sandige, offene, warme Lebensräume: Dünen, Heiden, Steinbrüche, Kiesflächen und gestörte Böden. Sie ist sehr anpassungsfähig und überlebt auch in recht trockenen Gebieten, sofern sie temporäre Tümpel zum Laichen hat.

Verhalten

Sie ist vor allem nachtaktiv und landlebend. In Frühlingsnächten stoßen die Männchen einen kräftigen, vibrierenden Ruf aus, einen der lautesten unter den europäischen Amphibien, der über große Entfernung trägt und Weibchen zu den Laichtümpeln lockt. Sie ernährt sich von Insekten und anderen kleinen Wirbellosen. Sie laicht in flachen, temporären Gewässern, oft arm an Fressfeinden.

Wissenswertes

Anders als die meisten Kröten, die sich in kleinen Sprüngen fortbewegen, läuft die Kreuzkröte flink über den Boden, woher ihre unverwechselbare Gangart rührt. Der kräftige Chor der rufenden Männchen ist einer der charakteristischen Klänge von Heidenächten.

Schutz

Sie gilt weltweit als nicht gefährdet, ist aber in vielen europäischen Ländern geschützt. Sie hängt von offenen Sandlebensräumen und temporären Tümpeln ab; Trockenlegung, Bebauung und das Zuwachsen offener Flächen bedrohen örtlich ihre Bestände.

Vorteile

  • Läuft statt zu hüpfen, einzigartige Gangart
  • Kräftiger Ruf, einer der lautesten der Amphibien
  • Sehr anpassungsfähig, verträgt trockene Lebensräume

Nachteile

  • Auf Sandlebensräume und temporäre Tümpel angewiesen
  • Geschützt: darf nicht gestört oder gefangen werden
  • Örtlich durch Trockenlegung und Bebauung bedroht

Häufige Fragen

Warum läuft die Kreuzkröte, statt zu hüpfen?
Sie hat verhältnismäßig kurze Hinterbeine, die die großen Sprünge anderer Kröten nicht erlauben. Sie bewegt sich daher laufend und rennend flink über den Boden, eine Gangart, die sie unverwechselbar macht.
Wie unterscheidet man sie von der Erdkröte?
Das deutlichste Zeichen ist der markante gelbe oder hellgrüne Streif über die Mitte des Rückens, der der Erdkröte fehlt. Sie ist auch kleiner und hat eine laufende statt hüpfende Gangart.
Wie klingt ihr Ruf?
In Frühlingsnächten stoßen die Männchen einen kräftigen, vibrierenden Ruf aus, einen der lautesten unter den europäischen Amphibien. Der Chor trägt über große Entfernung und lockt Weibchen zu den Laichtümpeln.
Ist sie giftig?
Sie ist für den Menschen nicht gefährlich, doch wie viele Kröten sondert ihre Haut zur Abwehr von Fressfeinden reizende Stoffe ab. Man sollte sie nicht anfassen und sich nach Kontakt die Hände waschen.

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