Fische

Pazifischer Rotfeuerfisch

Pterois volitans

Elegant und spektakulär, mit seinen langen fächerförmigen Flossen und roten und weißen Streifen, ist der Pazifische Rotfeuerfisch so faszinierend wie giftig.

Eigenschaften

Wissenschaftlicher NamePterois volitans
GrößeMittelgroß: bis etwa 38 cm Länge
Energie3/5

Charakter

Räuber, dämmerungsaktiv, territorial

Ernährung

Fleischfresser: kleine Fische und Krebstiere

Ein Fisch von königlicher Erscheinung

Der Pazifische Rotfeuerfisch ist ein Meeresfisch von unverwechselbarer, prächtiger Erscheinung. Sein Körper ist von abwechselnden senkrechten Streifen in Rot, Braun und Weiß durchzogen, während seine Flossen lang, breit und federartig sind, ausgebreitet wie die Strahlen eines Fächers oder wie eine Mähne, woher der Name Feuerfisch rührt. Diese spektakuläre 'Krone' aus Flossen ist jedoch nicht nur schmückend: Viele ihrer Strahlen sind Stacheln, die mit Giftdrüsen verbunden sind. Er gehört zur Familie der Skorpionfische.

Lebensraum und Verbreitung

Er stammt aus den Korallenriffen des Indopazifiks, wo er zwischen Korallen, Felsen und Spalten lebt. Doch er ist auch traurig berühmt als invasive Art geworden: vom Menschen versehentlich eingeschleppt, hat er sich in die Karibik, entlang der Atlantikküste der USA und ins östliche Mittelmeer ausgebreitet, wo er, ohne natürliche Fressfeinde, schwere Schäden an den lokalen Ökosystemen verursacht.

Verhalten und Gift

Er ist ein Räuber, der vor allem in der Dämmerung und nachts jagt. Er nähert sich seiner Beute langsam, oft indem er sie mit seinen großen geöffneten Flossen in eine Ecke drängt, um sie dann mit einer blitzschnellen Bewegung ins Maul zu saugen. Er ernährt sich von kleinen Fischen und Krebstieren. Seine Rückenstacheln sind giftig und dienen vor allem der Verteidigung: Ihr Stich ist für den Menschen sehr schmerzhaft, wenn auch selten lebensbedrohlich. Deshalb sollte man ihn stets beobachten, ohne ihn zu berühren.

Schutz und Wissenswertes

Die Art wird als nicht gefährdet eingestuft. Das eigentliche Problem beim Rotfeuerfisch ist nicht sein Schutz, sondern das Gegenteil: In den Gebieten, in die er als invasive Art eingeschleppt wurde, vermehrt er sich rasch und bedroht die heimischen Fische. Dort wird sogar sein Fang gefördert, um seine Ausbreitung einzudämmen. Er ist in Aquarien wegen seiner Schönheit sehr geschätzt, erfordert aber wegen seines Giftes Vorsicht.

Vorteile

  • Elegante, spektakuläre Erscheinung
  • Geschickter, faszinierender Räuber
  • In Aquarien sehr geschätzt
  • Nicht bedrohte Bestände

Nachteile

  • Giftige Stacheln, sehr schmerzhafter Stich
  • Gefürchtete invasive Art in mehreren Meeren
  • Schädigt Ökosysteme, in die er eingeschleppt wird

Häufige Fragen

Ist der Rotfeuerfisch giftig?
Ja, viele seiner Rückenstacheln sind mit Giftdrüsen verbunden. Sie dienen vor allem der Verteidigung: Ihr Stich ist für den Menschen sehr schmerzhaft, wenn auch selten lebensbedrohlich. Man sollte ihn stets beobachten, ohne ihn zu berühren.
Warum gilt er als invasive Art?
Vom Menschen versehentlich außerhalb seines Areals eingeschleppt, hat er sich in die Karibik, entlang der Atlantikküste der USA und ins östliche Mittelmeer ausgebreitet. Dort vermehrt er sich ohne natürliche Fressfeinde rasch und bedroht die heimischen Fische.
Wozu dienen die großen Flossen?
Die langen federartigen Flossen geben ihm seine spektakuläre Erscheinung, sind aber auch ein Jagdwerkzeug: Er nutzt sie geöffnet, um Beute in eine Ecke zu drängen, bevor er sie mit einer raschen Bewegung ins Maul saugt. Viele Strahlen sind zudem giftige Verteidigungsstacheln.
Wo lebt er?
Er stammt aus den Korallenriffen des Indopazifiks, wo er zwischen Korallen, Felsen und Spalten lebt. Durch das Einwirken des Menschen hat er sich jedoch als invasive Art auch in andere Meere ausgebreitet, in denen er nicht heimisch ist.

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